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ANE-Cup || termine | index.php [https://alb-nagold-enz-cup.de/termine/index.php?go=378 | Fr, 15.11.2019, 15.47 Uhr]


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Grafenauer Dreikönigslauf

Wo liegt Grafenauer? Genau hier: https://goo.gl/maps/Gpe22neues Fenster!

So
06
Jan
2013 6. Grafenauer Dreikönigslauf (10,13 km) | So, 06. Januar 2013 | 11.00 Uhr
http://www.winterlaufserie-bb.de/html/dreikonigslauf.htmlneues Fenster

2.Lauf: Winterlaufserie-BB 2013

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6. Grafenauer Dreikönigslauf

Ein paar Bilder vom Danach, also während der Siegerehrung, gibt’s hier: Klick!

Ergebnisse | Homepage | Laufreport von Günter und seine Aufnahmen

Immer ein komisches Gefühl, äußerst früh morgens aufstehen zu wollen (irgendwann bereits kurz vor halb 10 statt wie erhofft kurz nach 9), um wenig später laufen zu müssen. Nee, umgekehrt natürlich. Müssen, um zu wollen. So auch am Sonntag mit Startschuss im 27 km entfernten Grafenau um 11 Uhr. Und, oh Wunder, ich kam bereits um Viertel nach 10 dort an – denn oh Wunder: direkt gefunden! – und hatte trotzdem den besten Parkplatz gefunden, der für einen sogenannten Läufer wie geschaffen war. Nämlich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wiesengrundhalle, nur einen Gehweg von ihr entfernt.

Eine Schlange vor der Startnummernausgabe in der Halle war auch nicht in Sicht und bezahlt hatte ich die Voranmeldungsstartgebühren bereits online – was ich nicht mehr wusste, mir jedoch freundlichst mitgeteilt wurde. Selbst beim Klo hatte ich keinen Griff ins selbige machen müssen, ebenfalls keine Schlange. Darum hatte ich noch genügend Zeit, die Umgebungsluft zu testen. In lang oder kurz? Unten und oben? Ich entschied mich für unten kurz und oben lang. Ein kurzes Schwarzes drunter und mein blaues Langes drüber. 6 regenfreie Temperaturgrade machten es möglich – Quelle: Günters wie immer nett geschriebener und somit höchst lesenswerter LaufReport, deshalb gleich zappen! Doch auch dieser Report geht weiter. Nett, oder?

Genauer: er läuft, also ich, auf zum Start! Problematisch dabei, beim Einstieg in den Lauf, war jedoch die Schlange im Startbereich – da war sie also, die Schlange! Aber auch deren Lücke. Dort, kurz hinter der Ziellinie, konnte ich mich hineinquetschen, hinein in die 406 Teilnehmer große Schlange. Und ebenfalls dort traf ich mal wieder Jochen vom LT VfL Herrenberg an (oh, stimmt, am 20. April der 18. Herrenberger Frühlingslauf!). Wieder und immer wieder. Erstmals beim Sulzer Jägersteinlauf vor 2 (?) Jahren auf der Zielgeraden und zuletzt zB beim Rheinzaberner 10-er. Und beim Tübinger Nikolauf. Und beim Kayher Kirschblütenlauf. Und… Kurzum: immer und überall immer wieder nett.

Und diesmal, nicht wie immer, war es mir gelungen, Dank der Lücke etwas weiter vorne loslegen zu können. Doch es sollte 1-2 km dauern, bis ich noch weiter vorne ein mir ebenfalls nicht unbekanntes Gesicht laufen sah. Genauer natürlich: den Hinterkopf. Hatte sie, die dazu gehörige Person einerseits, trotz dieses frühen Zeitpunkts, noch weiter vorne erwartet und andererseits, als ich auflaufen konnte, nicht erwartet, dass ich Schritt halten könnte – und dies 8-9 km lang. Schließlich hieß der Hinterkopf, also sie, Katharina die Erste (Frau). Da sie wohl erfreut war, eine nicht ganz unbekannte Nase anzutreffen, schlug sie sogleich vor, dass ich doch bitte nicht weglaufen solle. Ich? Einer Frau weglaufen? Scherz.

Und so kam es, dass wir durch Dick & Dünn gingen. Also anfangs hochwärts, dann abfallend, schließlich kurz nach der Goldenen Mitte der gefürchtete, aber ganz und gar nicht dreckige „Drecksbuckel“ – 40 Höhenmeter auf 400 Metern Länge – und bis zum Schluss meist mehr oder weniger abfallend die verdammt lang gezogenen Schlusskilometer.

So bei km 4 oder 5 hatte ein weiterer Läufer seine Laufbegleitung angeboten bzw. dies ließ er sich durch Katharinas Flehen nicht zweimal bitten. Da ich mir keine Wege merken kann, war es auch für mich gut, einen Ortskundigen nun unter uns zu haben, der uns den oben geschilderten Streckenverlauf schilderte. Doch beim Buckel hatte er, wie bereits von ihm befürchteterweise angekündigt, wohl abreißen lassen müssen. Unsere schlanke Laufgemeinschaft verdrittelte sich somit schlagartig oder so ähnlich.

Doch wir blieben nicht lange auf weiter Flur. Zitat Günter in seinem bereits verlinkten LaufReport: „Ein perfekter Einstieg in die M50 für Sergio Paulo mit Klassensieg nach langer Verletzungspause“. Kein geringerer als Sergio machte also nun für uns den Pacemaker, bis ins Ziel! Ich hingegen als waschechter Gentleman haha hinter Katharina. Und so konnten wir uns alle im Ziel darüber freuen, nach 39:21 min +- jeweils 1 Sekunde dieses Ziel erreicht zu haben. Somit unerwartet früh, auch für mich, der ich in Grafenau bisher immer deutliche +40-er Zeiten gelaufen bin, wie gerade meine investigative Recherche („googeln“) ans Nachtlicht förderte: 2009: 43:29, 2010: 40:35, 2012: 43:12. Doch zum einen waren diesmal die Umstände deutlich besser als zuletzt. Und wir hatten ja Katharina in unserer Mitte: neuer Streckenrekord! Mal schauen, wie groß mein Anteil an ihrem Preisgeld sein würde. Um es vorwegzuschreiben: eine große Brezel!

Um ausnahmsweise ehrlich zu sein, hatte ich sogar teilweise das Gefühl gehabt, noch schneller laufen zu können – wenn auch vermutlich nicht so schnell wie Domenik vom SV Oberkollbach, der immer schneller wird und nach 38:48 ins Ziel gerannt war. Und das war auch gut so. Also dass es bei meinem Gefühl blieb. Denn unterwegs, insbesondere irgendwann auf den letzten Kilometern, spürte ich sie wieder, meine Muskeln. Kein schönes Gefühl. Immerhin schön, dass ich welche habe. Somit wäre auch „Kathi“s Rückfrage „Und, merkst du deine Beine heute auch? =)“ beantwortet (mit: nicht erst heute!).

Und somit hatte auch ich nicht mehr unbedingt die Lust, es dem Immer-Dabei-Läufer Armin nachzumachen. Ob er bereits zum Warmlaufen die 5-er Runde gelaufen ist, ist mir nicht überliefert. Jedoch lief er diese Strecke(nlänge) aus, zusammen mit Gunther, der sich in diesem Lauf noch etwas zurückgehalten hatte (41:40). Ich bzw. wir, die Oberkollbacher Truppe, der ich mich beim Auslaufen angeschlossen hatte, hatten hingegen genug und ließen abreißen…

Jochen kam übrigens nur 11 Sekunden nach mir ins Ziel. Anscheinend ließ er meinen oder wohl eher Katharinas Rücken nie aus seinem Blickfeld. Bin mir sicher, wenn er gewollt hätte, wäre er etliche Plätze weiter vor uns gelandet, so schnell, wie er zuletzt bei den genannten Läufen gelaufen ist.

Die Siegerehrung begann um Punkt 13 Uhr. Und auch sonst lief alles pünktlich und komplikationsfrei ab. Auch war noch Kuchen da, mit dem ich mich mitsamt eines Biers, nein, eines milchigen Kaffees (denn wer mag schon Bier mit Milch?), von der Empore mit der dortigen Essensausgabe wieder zurück in die Halle begeben hatte. Doch dort war’s ein kleines bisschen kühl. Hätte also doch oben bleiben sollen. Oder den Kaffee schneller schlürfen. Aber so machte ich unten, auf der Turnbank, Bekanntschaft mit einem unverheirateten Läuferpaar. Wie es halt so ist: zuerst kam Mann ins Gespräch und dann auch noch des Mannes Freundin hinzu. Und nun auch die besagte Brezel ins Spiel. Denn Katharina hatte mir tatsächlich ihre mitsamt dem Preisgeld gewonnene Neujahrsbrezel angedreht! Also natürlich nur die Preisbrezel, nicht das Neujahrsgeld. Selbstverständlich als gewaschener Gentleman versuchte ich, ihr Angebot abzulehnen. Doch keine Chance. Ich musste sie annehmen, die riesige Brezel. Danke, Kathi! Auch fürs Lächeln :)

Doch hiermit muss ich auch die ungestellte Frage einfach beichten, was ich denn mit einer solch riesigen Brezel anfangen sollte – außer sie ganz zu essen, was ich jedoch nie ganz geschafft hätte. Also kam mir das befreundete Ehepaar gerade recht und ich durfte einen Großteil der Brezel weiterverschenken. Allerdings wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass auch Freundin als 3. ihrer Altersklasse mit einer Brezel beschenkt werden würde. Und diese wiederum hatten sie mir daraufhin als Gegengeschenk schenken wollen. Doch diesmal hatte ich gewonnen: ich konnte dankend ablehnen. Wäre sonst zu viel auf einmal und des Guten gewesen.

Das war’s dann auch und ich konnte meine Weiter- statt Heimreise antreten. Und hätte ich zufälligerweise erst ein bisschen später Eingang in Tübingens City gefunden gehabt, später als bereits um 15 Uhr, so hätte ich mich selbst doch glatt am zufälligerweise auftauchenden Kino ins Kino eingeladen, um mir schwäbischen Nachhilfeunterricht zu verpassen… Doch so musst Du – ja Du! – Dich weiterhin an mein gewöhnungsbedürftiges sogenanntes Hochdeutsch gewöhnen. Immerhin hier nur in schriftlicher Form…

So Leut, jetzt wär des au gschwätzt! (*)

PS: jetzt, nach 1,5 Stunden (!) ist es leider zu spät zum Korrekturlesen. Doch nie früh genug für ‘nen Mitternachtssnack! Darum entschuldigt nun bitte (meine Fehler). Danke.

KommentareKommentar!

→ Rückblicke:

2012 5. Grafenauer Dreikönigslauf (10,13 km)

2010 3. Grafenauer Dreikönigslauf

Mist, mittlerweile liegt der 2. Dreikönigslauf ein knappes Jahr zurück. Und immer noch wartet der dortige Bericht auf seine Vollendung. Und er wird auch weiterhin warten müssen. Snüff.

Nun, 2010, findet also der 10,14 km lange Lauf am Mittwoch, 6. Januar, statt als erster Lauf zur Nike-Winterlaufserie [Korrektur: die Laufserie heißt nun "Winterlaufserie im Kreis Böblingen" mit Änderung der Webadresse!] mit den beiden nachfolgenden Läufen in Sindelfingen und in Magstadt.

Mal schauen, ob es auch dieses Jahr wieder -5°C und eine dicke Schneeschicht geben wird. Doch selbst wenn die Bedingungen noch extremer sein werden, Armin wird sicherlich auch dann wieder "in kurzneues Fenster" laufen :)

2009 2. Grafenauer Dreikönigslauf

Im Rahmen der Nike-Winterlaufserie findet in Grafenau im Kreis Böblingen der erste von drei Läufen statt. Beginn für die 10,13 km lange Strecke um 11 Uhr. Nachmeldung bis 10.30 Uhr noch möglich.

Nachfolgend Ein kleiner, deshalb leider unvollendeter Laufbericht — ein größerer in Laufreportneues Fenster in der unverwechselbaren Handschrift von Günter Krehl :) !

Soll ich oder soll ich nicht? Das war die entscheidende Frage, die ich mir in den Tagen vor diesem Lauf um die Ohren schlug — es tat ziemlich (Ohren-)weh. Doch um es vorwegzunehmen. Die Schmerzen haben sich gelohnt! Weniger vielleicht ökonomisch und leider auch ökologisch. Doch da ich die 30 km von Schömberg nach Grafenauneues Fenster alias Dätzingen & Döffingenneues Fenster mit einer direkten Weiterfahrt gen Tübingen verbinden konnte, hatte ich mein Gewissen einigermaßen wieder auf Normalniveau hieven können. Nur war ich mir nicht so sicher, ob ich überhaupt vom Fleck kommen würde. Also mit Start vor der Haustür. Auf 650 m Höhe lag an jenem Mittwoch morgen gegen 9 Uhr die ein oder andere Schneeflocke. Doch mein altehrwürdiger Polo (keine Abwrackprämie wird mir hoch genug sein!) ließ mich diesmal nicht im Stich. Kombiniert mit einer Google Map schaffte ich es sogar, ohne größere Rutschpartien an diesem eisigen Tag in einem angenehm relaxten Zustand am Zielort anzukommen. Cirka um 10.15 Uhr war ich da, eine dreiviertel Stunde Zeit bis zum Anpfiff, also bis zum Start! Zeit genug, um als Nachmelder gegen eine Gebühr von 7 + 1 Euro meine Startunterlagen abzuholen. Ging ziemlich problemlos.

Genau so entspannt – was ein äußerst ungewohnter, aber dafür um so angenehmerer Zustand ist! – konnte ich mich in der Mehrzweckhalle umziehen bzw. ausziehen. Hatte ja das meiste schon drunter an. Drunter, das hieß u. a. eine lange Laufhose. Und damit gehörte ich zu der Mehrheit. Will sagen, es gab doch tatsächlich Läufer, die bei 5° unter der Linie cool (oder heiß?) genug waren, um „unten ohne“ die Strecke in Angriff zu nehmen. Respekt, meine Herren! Ich war halt schon immer ein Weichei. Darum hatte ich mich entschieden, zusätzlich eine schicke rote Mütze und Handschuhe mitgehen zu lassen. Wenn schon, denn schon. Auch hier wieder war es die richtige Entscheidung, wie sich spätestens ab Kilometer 1 herausgestellt hatte…

Bevor es jedoch auf die Piste ging, ging ich erstmal zum „Pistensprecher“. Dachte, dass es vielleicht geschickt sei, wenn derjenige Pechvogel möglichst früh erfuhr, welches Pech ihm widerfahren war und nach diesem Lauf weiter laufen müsste. Es sei denn, sein Freund auf vier Reifen hätte noch einen fünften in der Hinterhand gehabt. Sprich: Plattfuß. Doch der Herr mit dem Mikro meinte, man solle diese Person mit dem Kennzeichen „xyz MJ 48“ seines Twingos (leicht zu merken: MJ wie Michael Jordan…) nicht schon vor dem Lauf demoralisieren. Nun gut. Hatte ja nur ein gutes Wort einlegen wollen. Oder so.

Pünktlich um 11 Uhr fiel schließlich der Startschuss für die 77 Läuferinnen + 357 Läufer = 434. Zuerst ging es auf einer geteerten schmalen Straße um eine Haarnadelkurve herum & hoch Richtung Wald. Dort zuerst 2 - 3 km auf-, dann bis zu Kilometer 5 wieder abwärts. Schließlich ein 300 Meter langer Anstieg, den man nur mit Spikes oder in Schneckentempo bewältigen konnte. Und letztlich + endlich = letztendlich ein einigermaßen ebener Auslauf zum Start-/Ziel zurück. Dieser führte jedoch ein gutes Stück am etwas windigen Waldrand entlang. Zur Erinnerung: -5°. Oder mit den Worten von Manfred, einem der Organisatoren, der einen äußerst schnellen E-Mail-Antwort-Service geboten hat (Danke!): „Aber gefühlt waren es sicherlich -15°“.

Da der Lauf überwiegend durch den Wald und somit auf Waldwegen führte, führte man ihn ständig „gegen“ eine vielleicht 5 cm dicke Schneeschicht. Da der Untergrund eben war, kein Wurzelwerk oder dergleichen im Weg lag, war die Wahrscheinlichkeit für einen Fehltritt ziemlich gering. Doch um Kurven zu kratzen und insbesondere auf den ersten Kilometern mit seinen Ab- und Aufstiegen hatte man entsprechend(es) Tempo herausnehmen müssen. Oder so viel Kräfte verbrauchen, dass man am Ende überrascht war, doch ein paar Minuten über den „gewohnten“ Zeiten zu liegen. Falls sich jemand für meine Zeit interessiert, der schaue in den Ergebnislisten nach oder lese weiter. 43:29 Minuten. Andere Läufer waren da schneller unterwegs. Um ein paar bekannte Gesichter aufzulisten: Gunther Moll kam in 41:52 als 25. ins Ziel. Stefan Mittelsdorf in 40:52 als 16. Armin Gotsch in 40:25 als 13., drei Sekunden hinter Joachim Becht. Thomas Göpfert (Portrait in Laufreportneues Fenster), der bei seinem Streckenrekord noch 35:35 min brauchte, kam diesmal in 38:53 als fünfter Läufer ins Ziel. Dort, wo Bastian Franz (m20) vom Stahl Sport Shop Team, welches auch als Sponsor auftrat, bereits wartete. Seine Siegerzeit: unglaubliche 36:47 min! Ach, wäre man doch auch noch so jung und trotzdem mit einem "Se" vor "bastian"…

[Eine kurze Fortsetzung folgt. Ich folge nun ins Bett.]

[Nee, die kurze Fortsetzung folgt nicht mehr. Auch keine lange. Denn ich bin noch im Bett... Dafür gibt's eine vollendete Geschichte: 2013!]

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