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Volkslauf Wiernsheim-Serres

7. und letzter Wertungslauf zum Volkslaufcup der Sparkasse Pforzheim - Calw (nach dem Ranntal-Lauf).

Fr
03
Okt
2014 20. Volkslauf Wiernsheim-Serres | Fr, 03. Oktober 2014 | 10.30 Uhr
http://www.sfg-serres.deneues Fenster

6.Lauf: Volkslauf-Cup Sparkasse Pforzheim Calw 2014

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20. Volkslauf Wiernsheim-Serres

Flyer: 20. Volkslauf Wiernsheim-SerresBericht meiner beiden Chauffeure! | sfg-serres.de | Ergebnisse | www.s-cup.laufz.de | Cup-Endergebnis 2014

Feiertage hören sich doch immer gut an, oder? Hab zwar keine Ahnung, was vor 24 Jahren Weltbewegendes geschehen sein soll. Doch dieser 24. Jahrestag war wie geschaffen, um nicht auszuschlafen, sondern gegenteilig früh aufstehen zu wollen. Grund: gemeinsame Autoabfahrt gen Serres um 8:55. Eingeplante Radvorausfahrt: 20 min.

Und, oh kleines Wunder, nach einer Viertelstunde war ich nur 1 Minute später beim Auto, also 8:56 [na ja, muss ja nicht jede (Be)rechnung exakt aufgehen]. Da es zu dieser fast noch mitternächtlichen Stunde noch ein wenig kühl war, kam mir die eingebaute Sitzheizung gerade recht (die im Sitz, nicht im Sattel). Somit steht fest: mein nächstes Auto wird nichts weiter brauchen als eine Sitzheizung! Nur der Verbrauch, der steht noch nicht fest.

Kurzum: wir landeten überpünktlich und zielgenau eine gute Dreiviertelstunde vor dem Startschuss zum 10-er von Serres in Serres, der um 10:30 in die Luft ging. Genügend Zeit, um sich die vorangemeldete Startnummer gegen 6 Euro + 50 ct „Verbandsabgabe“ abzuholen (schlechte Nachricht für nächstes Jahr: 1 Euro je Finisher!), anschließend gegen einen Farbklecks auf der Startnummer ein schickes „Hoodie“ mit Kapuze (oder haben alle Hoodies eine Kapuze?) und Reißverschluss (Frage? siehe zuvor!) [leider nur noch ab Übergröße M, doch dafür wahlweise Schwarz und Blau). Weiterhin Zeit, um direkt an Ort & Stelle, in der schicken Halle, meine Rad- gegen meine Laufhose einzutauschen und insb. Zeit, um meine brandneuen K-Swiss-Schnelllaufschuhe…

2014-10-02_schuhsuchbild

Such den Schuh! [Tipp: nicht Newton.] Oder schaue hier!

… möglichst gleichmäßig zuzuschnüren – was ob meiner Kartoffelernte-geplagten Fingerspitzen eine echte Herausforderung darstellte und mir deshalb nicht ganz so gleichmäßig möglich war; doch Schwamm drüber; besser: Kamillenteebad!). Ach, und neben den üblichen, hmm, Klogängen, blieb mir noch kurz Zeit, einen ebenso langen Blick auf den Verlauf und v.a. das Höhenprofil der Strecke zu werfen. Dieser Blick sagte mir, dass zwischen Kilometern 6 und 8 ein steilerer Anstieg nach dem vorherigen längeren Abstieg erfolgen würde. Würde bedeuten: anfangs einfach laufen lassen, bevor ich später, zwischen diesen besagten Kilometern, selbst laufen musste. Oder so. Oder anders: anfangs langsam angehen/-laufen, um letztendlich nicht noch langsamer zu werden. Merken!

Doch noch schöner an diesem überaus schönen Tag: eine überaus schöne Strecke, die nur 1x zu durchlaufen war. Sprich, keine Runden. Einfach nur eine lange, abwechslungsreiche Waldstrecke auf gut belaufbaren und belüfteten, ungeteerten Waldwegen. Meine K-Swiss‘ dürften ihre gedämpfte Freude auf den 10 km gehabt haben, so dass ich wie auf Federn dahinschwebte (na ja, zumindest im Vergleich zu meinen alten Tretern). Zumal ich irgendwann inmitten des Laufs zu bemerken glaubte, dass der Abstand meiner Vorderläufer ähnlich groß sein könnte wie der Abstand meiner Hinterläufer. Ich lief also zwischen Gut und Böse vor mich hin. Sogar im vorderen Drittel. Vor dem Lauf hätte ich dies nicht glauben können. Siehe Kartoffelernte!

Doch dann geschah das, das ich nicht miteinberechnet hatte, während dieser Vormichhinlauferei. Der Abstand zu den 4-5 Vorläufern wurde spätestens kurz vor der ominösen 6-km-Grenze auch augensichtlich kleiner! Bis dato waren sich meine Augen und mein Gefühl nicht ganz sicher, ob sich dieser Abstand großartig geändert haben könnte oder sich noch würde. Insbesondere bergab und auch auf der Ebene schien sich dieser Abstand eher vergrößert zu haben.

Nun also der Anstieg. Und, oh Wunder, irgendwann kurz vor Erreichen der verloren geglaubten Ehre, äh, Ebene, kurz vor dem 8. Kilometer, hatte ich mich tatsächlich an die Spitze dieses kleinen, ab sofort ehemaligen Vorläuferfeldes setzen können. Meinte aber  freundlicherweise  beim Vorbeischnaufen an dessen Führungsläufer zum selbigen, dass er mich wieder einholen würde. Ja, das war ernst gemeint.

Umso erstaunter war ich (ja, wirklich!), dass ich auf der teils sogar wieder abfallenden Reststrecke uneinholbar war. Doch genauso erstaunt, dass ich tatsächlich einen Hinterläufer an meinen Hinterbeinen hatte, der zuvor lange Zeit vor mir gelaufen war als Vorderläufergruppenletzter. Hätte ich mich zu sicher geglaubt auf diesen letzten Metern und mich nicht zu sehr zB an der Freude der Zuschauer erfreut, hätte ich im Ziel wieder einen Läufer direkt vor mir gehabt. Der Läufer hingegen, der vor uns beiden ins Ziel kam, war uneinholbar.

Sodele, mir nun mal [jetzt: 4.10. & 14:51] die Zeiten genauer anschauen. Und siehe da: mein Vorderläufer war ganze 17 Sekunden schneller, mein Hinterläufer hingegen nur 2 Sekunden langsamer (wenn auch, zu meiner Verteidigung, 3 Jahre jünger).

Doch womit ich noch weniger gerechnet hatte:

  • Ich wurde ausnahmsweise schnellster M40-er. Denn der 2. hatte sich 28 Sekunden mehr Zeit gelassen. Danke, Otfried! 🙂
  • Doch er landete wiederum im Gesamtklassement des mit vollen Namen so genannten „Volkslauf-Cup Sparkasse Pforzheim Calw 2014“ direkt vor mir, als 2. — Glückwunsch, Otfried! 🙂

Was ich damit sagen will: hatte vor diesem Lauf gar nicht gewusst, nach diesem Lauf in die Cup-Wertung zu gelangen! Denn mir war nicht bewusst und bin nicht davon ausgegangen, dass der Liebenzeller Lauf, an dem ich 10 km lang teilgenommen hatte (nach meiner 5-km-Teilnahme beim Calwer Lauf am selben Ort [Liebenzell!] und selber Stelle und entsprechend auf selber Strecke ein paar wenige Wochen zuvor), ebenfalls Teil dieser Pforzheimer Laufserie war — obwohl er ja zugleich auch Teil „unseres“ ANE-Cups ist. Hmm, verständlich?

Oder kürzer: mein vorzeitiges Aufstehen hatte sich unerwartet gelohnt – auch für meine beiden Chauffeure! Denn so konnte ich ihnen gleich meine essbaren Preise als klitzekleine Dankeschöns hinterlassen inkl. des unessbaren „Hoodies“ und der Neu(?)jahrsbrezel alias 24. Jahrestagsbrezel – und bekam von letzterem sogar das letzte Stück ab mit einer Extraschicht Samba! Den brandneuen Jurakaffee ebenfalls nicht zu vergessen —  u.v.a.m. 🙂 — nach unserer Rückfahrt aus Serres am mittleren Nachmittag.

Und dies war auch gut so, diese Sambabrezel. Denn irgendwie — genauer: mit dieser letzten Stärkung vor dem letzten Anstieg — musste ich ja auch die letzten Radkilometerchen hinter mich lassen, zurück in meinen Heimatort, den Berg hoch. Wie vor einigen Stunden in umgekehrter Richtung. Doch diesmal durfte ich mir Zeit lassen. So lange die Sonne schien. Und sie schien lange genug!

Brezelurkunde

KommentareKommentar!

→ Rückblicke:

2013 19. Volkslauf Wiernsheim-Serres

2012 18. Volkslauf Wiernsheim-Serres

2010 16. Volkslauf Wiernsheim-Serres

7. und letzter Wertungslauf zum Volkslaufcup der Sparkasse Pforzheim - Calw (nach dem Ranntal-Lauf).

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