Lauf‘ in 97 Tagen in Calw!

CalwBad LiebenzellBad WildbadBad HerrenalbOberkollbachNeuhengstett
5. Hengstberglauf Schömberg 20195. Hengstberglauf Schömberg 20195. Hengstberglauf Schömberg 20195. Hengstberglauf Schömberg 20195. Hengstberglauf Schömberg 20195. Hengstberglauf Schömberg 20195. Hengstberglauf Schömberg 20195. Hengstberglauf Schömberg 2019

ANE-Cup || | index.php [https://alb-nagold-enz-cup.de/index.php?go=462 | So, 15.12.2019, 09.21 Uhr]


Artikel durchsuchen

Calwer Berglauf-Cup! | gkrehl.de | sv-oberkollbach.de | famvielmeier.de | Icon: Facebook | Icon: YouTube

Schön, Dich hier beim Alb-Nagold-Enz-Cup laufen[d] zu sehen!

Nächster ANE-Lauf: Hermann-Hesse-Lauf Calw in 97 Tagen!

alle Artikel anzeigen

Mo, 09.
Dez 2013

Icon FacebookTübinger Nikolauslauf 2013

Doch zuerst geht’s um mich. Wie immer. Doch vor allem um Nora. Und um Dieter.

... und das schneeweiße Funktionsshirt für alle Starter.

Der blaue Sack und das schneeweiße Funktionsshirt des Nikolauslaufs 2013.

Perfektes Timing. Um 8:20 rausgekommen aus dem Bett, nachdem ich zuvor reingekommen war. Aus dem Haus gekommen um Punkt 9. 9:30 war ich verschwitzt, aber nach oben radelnd angelangt, in der Halle mit der Startunterlagenbeutelausgabe (die blauen Tüten sahen jedoch bei ihrem ersten Anblick in den Händen mir bereits entgegenlaufender Läufer, mit höchstem Verlaub nicht unbedingt nach Nicht-Mülltüten aus [oh, Kati klärt uns auf (siehe letzter Absatz): das waren keine blauen Nicht-Mülltüten, sondern Schuhbeutel! Doch zu spät. Darüber, und über die Dinkelkekse, darf sich bereits meine Vermieterin mitsamt Nachwuchs und evtl. auch Ehemann freuen!]).

Nach den kleidungstechnischen Entscheidungsprozessen (zB Tausch des Laufunterhemds gegen ein unverschwitztes [nein], mit vs. ohne Handschuhe [ohne], das selbe bzgl. Schlauchhalstuch [dito], usw., darunter der Frage, ob kurz oder lang [erübrigte sich glücklicherweise mangels kurzer Hose]) sowie natürlich dem obligatorischen Schlangestehen, ging‘s direkt raus in den vordersten Startblock mit den weißen Startnummern und direkt zwei Minuten danach auch schon los! — Sag‘ ich doch, perfektes Timing! Zumindest bis zum Start. Immerhin also nicht wie im Vorjahr den ersten Start um die entscheidenden Sekunden verpasst.

Gerade meine 10-er Zeit entdeckt: 40:09 (hier in der vorletzten Spalte). Zwischen Gut und sehr Böse. Das ganze * 2 = 1:20:18 + 4 Minuten für den 21. km = 1:24:18. Schön wär’s. Doch 1:26:08 waren völlig am Ende auch nicht schlecht. Zumal B. Aumann (ja, der echte Baumann!) auch nicht viel schneller war. Genauer: letztenendes wurde er in 1:24:49 52. — Keine Ahnung mehr, wann er in Sicht kam. Und weil Mann nicht immer die Gelegenheit hat, in dessen Fußstapfen zu stampfen, versuchte ich mich = Mann sich natürlich daran und in diesen. Dieter war jedoch so locker drauf, dass es bei mir im ganzen Gegenteil ausgesehen haben müsste.

Dieter & ich. Total locker. Beide!
Mit Dank an Pressefoto ULMER, Markus Ulmer!

Doch immerhin schaffte ich es, mehrere Kilometer ihn zu jagen, an Freund und Feind vorbei (wobei er natürlich nur ersteres hatte, denn die Zahnpasta gar nicht erst dabei(?), wofür, für diesen schwachen Scherz, ich mich entschuldigen möchte) — bis ca. km 15. Dann waren wir nämlich bei der 2. Frau angelangt.

Kurz zuvor hatten wir erkennen können, wie sich die daraufhin 1. Frau einen kleinen Vorsprung herausarbeiten konnte — der am Ende, ganz am Ende, nicht viel größer war, zu Nora! Bei km 15 war ich somit, nein, wir — das neue Traum-/Laufpaar des neuen Jahrtausends oder zumindest im letzten Monat diesen Jahres oder so oder auch total daneben —, bei Nora angelangt, womit ich auf diesen ersten 15 km jedoch 15 km lang gar nicht gerechnet hatte. Denn das Fahrrad, das ihr ständiges Begleitfahrzeug war, war lange Zeit nur in Sichtweite. Und dies so weit weg, dass ich nicht erkennen konnte, ob es das 1. oder 2. Damenrad war.

Hmm, diesem Gedankengang zufolge, müssten wir das 3. irgendwann überholt haben, das der 3. Frau. Kann mich eigentlich nur noch daran erinnern, dass Dieter, unmittelbar vor mir oder umgekehrt, also ich unmittelbar hinter ihm, dieser 3. Frau (von der wir zu diesem Zeitpunkt also noch nicht wussten, ob sie unter den 517 Finisherinnen tatsächlich „erst“ die 3. sei — doch sie war es, am Ende jedoch 4.) während seines/unseres Überholvorgangs noch motivierende Worte zusprach. Nora müsste sie sicherlich auch erhalten haben, als es denn soweit war.

SiegerehrungEbenfalls nebenbei: Dieter B. war wohl von vorne nicht sofort als D. Baumann erkennbar. Denn vielleicht nur weniger als 66,6 Prozent hatten ihn entsprechend beklatscht (Trick: seinen Schatten ebenfalls!). Erst im Nachhinein, also auf meiner Hörweite, raunzten sich die gegenseitig Zuschauer zu: „Ey, hast Du ihn erkannt, Dieter!“. Doch da war er schon weg. Und später, als er sich pausenlos, also ohne Pause, ca. bei km 9 sein oberstes Oberteil entledigte (oder die 2. von 3 Schichten?), um kurzärmlig weiterlangzulaufen — siehe hier mit mir! (mit Dank an Kati — darum lese hier!) —, war fortan sein entsprechender exklusiver Schriftzug auf seiner Startnummer (nur Promis bekamen ihren Nachnamen auf der Startnummer unter dieser hinzugefügt; Z-Promis wie ich waren und blieben nur eine Nummer und namenslos) nach hinten gewandert, über die Hüfte, um die er sich sein oberstes Kleidungsstück geschlungen hatte. — Doch ,ach, genug davon. The Rest are Details. (Hättet Ihr’s gewusst? Ich nicht: Einstein! Meint Gurgle.)

Bei km 15 also die Entscheidung. Soll ich weiterhin versuchen, das Unmögliche möglich zu machen und seine Fußstapfen weiterhin auszufüllen? Dann würde jedoch die Möglichkeit eines Krampfes, also deren Wahrscheinlichkeit, zunehmen, der [Krampf] mich im Vorjahr vielleicht 4 km vor Schluss, also noch lange genug davor, linksseitig ereilt hatte (verdammt, immer dann, wenn man halt in Eile ist…). Oder soll ich einfach (haha!) nur versuchen, mich nicht mehr länger hinter dem immer noch amtierenden Streckenrekordhalter (1:07:15! 3 Minuten schneller als die heutigen Sieger!) zu halten und statt dessen hinter Nora laufen? Ich entschied mich selbstverständlich für die attraktivere Varianta (entschuldigt beide, Nora & Dieter!). An dieser Stelle folgt normalerweise ein ;). Da ist es.

Und so kam es, dass wir daraufhin bis zum süßen Ende ein Dolce Vita führen konnten! Also soweit es unsere Kräfte zuließen, den Restweg zum Ziel zu machen. Mal ich vor ihr, mal sie hinter mir. Immer schön begleitet vom 2. Damenradler. Und der stets aktuellen Frage, wie weit ist‘s bis zur Dritten. Die erste hingegen war zwar zumeist in Sichtweite, von/vor Kurven mal abgesehen, doch immer vor uns. Sie ließen wir also laufen, wenn auch schweren Herzens, aber nicht aus den Augen. Die dritte wiederum bekamen wir erst im Ziel zu Gesicht. Dann jedoch vielleicht einen Tick früher als erwartet. Unerwarteterweise gar nicht die bisherige Dritte, von der oben die Rede war, sondern eine neue. Später erfuhr ich (Nora war bereits früher informiert), dass Pamela Veith erst ab km 21 ein wenig warm geworden ist — als Ultraläuferin! Wir hatten also das Glück der Tüchtigen, dass das Ziel nicht in Ultraferne lag.

Doch wie ich ebenfalls später erfuhr: wer weiß, wie der Lauf gelaufen wäre, wenn Nora keine Probleme magentechnischer Art bekommen hätte. Nur eines weiß ich: dann hätte ich sie nicht einmal von hinten gesehen.

httpv://www.youtube.com/watch/?v=SHaRPrUAfOU

Weibliche Siegerehrung und ebensolche Pressekonferenz

Und einfach mal so, nach 1:30:41, kam eine 17-jährige ins Ziel. Zum Vergleich, die nächste WJ-lerin kam 17 Minuten später ins Ziel! Hanna, so heißt diese bis dato unbekannte, darum umso größere Überraschungsläuferin, kam somit als sagenhafte 8. ins Ziel!

Die Erstplatzierte, also die schnellste Frau, nach 1:25:34 — nachdem Susanne Hafner erst am Vortag via Tauschbörse alias Internet sich eine Startnummer ergattert hatte. Also kurzfristig kam, sah und siegte. Doch wo war eigentlich die Vorjahres- und möglicherweise gar Mehrfachsiegerin des Tübinger Nikolauslaufs, Sabine Oesterle? Dann wäre der Lauf um die ersten drei Plätze natürlich noch interessanter als ohnehin schon geworden.

tuebingen_nikolauslauf_2013-12-08_gesamtsieger

Persönliches kurzum: Wo kein Krampf, da ein Lauf! Somit war ich mehr als zufrieden. Weniger zufrieden jedoch mit den riesigen Menschenmassen, die sich noch bei Tageslicht, also nach dem Lauf, so gegen 15 Uhr, durch die Tübinger Chocolart schoben. Dabei wollte ich mich aus genau diesem Grund nicht erst am Abend  — hätt ich’s nur mal zB um 9e getan! — auf die Suche nach einem heißen Schokodrink begeben. Um also die gröbsten Menschenansammlungen zu umgehen. Doch Pustekuchen.

Denn noch ehe ich mich mittendrin fand, fand ich zufälligerweise Bekannte, die wir uns einerseits zufälligerweise erst gestern bekannt gemacht hatten und die mich andererseits gleich drauf hinwiesen, dass fast kein Durchkommen sei, sie sich deswegen bereits auf dem Heimweg befinden würden. Und tatsächlich, sie sagten die pure Wahrheit: die Innenstadt war gerammelt voll! Ich habs deshalb erst gar nicht versucht, mich auch noch zum Marktplatz durchschieben zu lassen. Auf halbem Weg kehrte ich wieder um — mit der Nach-wie-vor-Hoffnung, mir den angedachten Schokodrink einflößen lassen zu können.

Doch der erste Stand, an dem ich anstand, zog mich nicht an, nachdem ich auf direkte Nachfrage die noch direktere Antwort „Nein“ erhalten hatte. Nachgefragt: ob Bio und FairTrade. Super! Ebenfalls Pustekuchen. Darum die selbe Frage einem anderen Schokodrinkeinschenker gestellt. Doch konnte er (a) mit meiner Frage zuerst gar nichts anfangen — was ich aus Erfahrung hingegen total normal fand und Hoffnung schöpfte, doch er (b) irgendwann später keine Antwort wusste. Stattdessen gab er mir die leere Schokopulverkonserve zum Lesen. Doch daraufhin war nichts von Bio und FairTrade vermerkt. Somit ebenfalls Pustekuchen. Schade eigentlich, ich hätte nur all zu gerne einen Teil meiner 15 Euro, die ich in der Hosentasche mitgehen ließ, sinnvoll investiert. Als ich wieder „zu Hause“ war, wo auch immer, machte ich mir also erst einmal ‘nen Tee. Bio und hoffentlich FairTrade. Damit teures Geld Sinn macht. — Ja, wirklich! Also hoffentlich.

 

httpv://www.youtube.com/watch?v=E_lfWj2bmps

Lese auch:

KommentareKommentar!

→ Name

→ E-Mail

Kleingedrucktes!

Der Alb-Nagold-Enz-Cup im Kreis Calw. Die pure Lust & Luft im Schwarzwald. | Impressum | Anmelden im internen Bereich.