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So, 19.
Feb 2017

15. Sindelfinger Glaspalast Waldlauf

Gabs nicht allzu häufig, solche optimalen Bedingungen in Sindelfingen rund um den Glaspalast. Sogar so optimal, dass ich ab der Hüfte aufwärts auch die 1. von 2 Schichten ablegen konnte und somit das Kinderklinik-Trikot ausreichen musste ((m)ein rotes mit der TSV Hirschau — Beschriftung war leider nicht zur Stelle). Einer der Wartenden im Startblock — Start und Ziel seit ein paar wenigen Jahren in der Halle — meinte jedoch in den Sekunden vor dem Start, draußen würde uns ein Kälteschock ereilen. Doch es kam nicht so dicke, wie von ihm aufgetragen.

Diesen Außentemperaturkälteschock hatte ich in meinem Laufoutfit zuvor nicht mehr testen können. Dazu war ich ein klein wenig zu spät dran, nach 1:35 h des eRadelns über 34,5 km von zu Hause aus mit Ankunft um 10:45 in Sindelfingen = ’ne Viertelstunde vor dem Start. Warmlaufen war also nicht mehr drin. Doch für ’nen, äh, viel wichtigeren sog. Klogang, dafür hat’s zum Glück noch gereicht. Falls dies jemand interessieren sollte.

Morgens, um 9:14, war die Welt noch — ziemlich frisch. Doch wer (er)kennt die Burg?

Offline ans Ziel zum Start. Allerdings bereits 10:20. Und inmitten einer Pampa.

Die folgenden 9,8 km stellten sich jedoch trotz des leichteren Outfits und der teils herabschauenden Sonne als eine ziemlich zähe Angelegenheit dar. Auch meine Zehen mussten erst einmal auf Betriebstemperatur kommen. Waren auf den knapp 35 km zuvor — eRad machts erneut möglich — doch ziemlich abgekühlt.

Deshalb muss folgendes nun sein: meine nicht unteuren Gamaschen von Vaude, mit denen ich sie gerne geschützt hätte, sind leider so schlecht verarbeitet, dass ich sie nach viel zu wenigen Wintermonaten innerhalb von 1,5 Wintern nur noch mittels Tape überziehen könnte. Die Klettverschlüsse sind mittlerweile unbrauchbar. Falls dies jemand intere… Vielleicht ja wenigstens Vaude?

Nach 4 km oder so, als das Gröbste überstanden war, nämlich die anfängliche Berg- & Talfahrt mit mehr Bergen als Tälern, schien sich der Abstand nach hinten, von mir aus rückwärts betrachtet, klein wenig gelichtet zu haben (hatte mich jedoch nicht umdrehen wollen; und mehr Kommas gehen einfach nicht!). Anfangs sah dies nach einer hartnäckigeren Angelegenheit aus. Und fühlte sich auch so an. Nach vorne, zu meinen Vorausläufern, war mein Abstand schon etwas größer, anfangs vielleicht 5 Dutzend Meter. Nicht damit gerechnet, trotz meiner Bemühungen und dem augenscheinlichen Näherkommen, dass ich das Tandem vor mir tatsächlich noch einholen könnte. Alle 3 sind wir uns nicht unbekannt. Das Podest des Warmbronner Halbmarathons im vorigen Jahr lässt grüßen. Darum meine nicht nur heutigen Zweifel angesichts ihrer Rückenansichten.

2 km vor Schluss bzw. 1,8 auf dieser wohl nicht ganz 10 km langen Strecke, hatte ich schließlich doch irgendwie & insbesondere zu meiner eigenen Überraschung den direkten Anschluss gefunden — und mich spätestens ab diesem Zeitpunkt gewundert, wieso Roland (Urkunde) und Sören (Urkunde) nicht spätestens ab diesem Zeitpunkt ihr Tempo forcierten. Da konnte also was nicht stimmen und musste mich später aufklären lassen. Weil also ihr Antritt seltsamerweise ausblieb, so habe ich mich dann doch — wann war es? Einen knappen km vor dem Ziel? — an die Spitze unseres Trios gesetzt. Wie immer in solchen Fällen jederzeit damit ununterbrochen rechnend, dass mindestens einer doch noch mehr Reserven haben und mich wieder einholen würde.

Doch so weit kam es nicht und ich endlich ins Ziel (200 m weniger hätten es ruhig weniger sein können. Puh!). Und daraufhin kam die Bestätigung von Sören und Roland. Beide gesundheitlich etwas angeschlagen. Nun ja. So war ich also mal ausnahmsweise vor ihnen gelandet.

Der Lohn der Bemühungen? Offiziell ab 13 Uhr konnten die AK-Preise inkl. Urkunden am Infostand in der Halle abgeholt werden. Zwei identische kleine Duschcremepackungen für jeden AK-ler, zumindest für die AK-2. noch eine Packung Sonntagsnudeln obendrein (Wortgetreue Eigenwerbung: „Schwäbisch ganzbreite [Einwort!] Bandnudeln mit frischen Eiern aus Bodenhaltung“) — oh, blöd, just bei diesem Getippe ereilt mich gerade ein Krampf im Oberschenkel; die Rache der Bodenhaltungseier? — und für die AK-1. zusätzlich ein Buff im grünen Schottendesign. Oder für die Damen ladyhaft in Pink? Oder erst beim AOK-Frauenlauf, veranstaltet vom selben Veranstalter?

Papier ohne Ende. Ob weniger mehr gewesen wäre? Zumindest weniger Abfall. Immerhin eigneten sich die Kuverts perfekt als Schuhtransporthüllen. Tüte für Tüte. Schuh für Schuh.

 

Ebenso nebenbei: als ich in der Preisabholungsschlange stand (kleiner Tipp: vor 13 Uhr einreihen und/oder gar eine eigene, nämlich 1. Schlange bilden!), meinte der 5.-Platzierte hinter meinem Rücken, aber in der Schlange, dass in früheren Jahren vom Veranstalter, dem Stahl Sport Shop, nicht nur die jeweils 3 Allerschnellsten aufs Podest durften, sondern die ersten 5. Diesmal durfte er, Johannes Bergdolt (Urkunde [noch] mit Tippfehler), also ausnahmsweise nicht mit rauf und dort ein besonderes Geschenk abstauben. Seine Zeit von 36:18 min hört sich übrigens ebenfalls nach einer eher zähen Angelegenheit an, erneut im Sinne von weniger schnell. Waren die Bedingungen einfach zu ungewohnt optimal, hier & heute in Sindelfingen? Auch sein direkter Nachfolger, Kinostar (und Leinwandheld?) Jens Santruschek (Urkunde), ist im Normalfall mehrere Nummern/Minuten schneller (war hier jedoch erstmals am Start & befindet sich zudem gerade im Rückenaufbautraining; letzteres zumindest so ungefähr).

Na, Wurscht. Danach, um 13 Uhr, gings also schnellstmöglich heimwärts. Oder wohin auch immer. In meinem Fall »weiter« — falls dies jemand …

Shampoo und Nudeln gehen immer! Oder laufen. (Wobei das Buff hier wie ein Karohemd aussieht. Sieht jedoch nur so aus.)

 

13:31. Immerhin ist die DB ohne mein Rädchen vor 3 min abgefahren. Sonst hätte ich noch dümmlicher aus der Wäsche hinterherschauen können. Dummbahn!

Diesmal wollte ich es mir bequem machen und nur bis zum Böblinger Bahnhof radeln. Von dort mit der bereits gelösten Fahrkarte über Herrenberg nach Tübingen. Obwohl ich ungewohnterweise pünktlich am Gleis 4 war, der Zug wohl ebenfalls ungewohnt pünktlich ankam, ich nur noch zum vordersten Waggon mit dem Radabteil eilen musste — was mir auch gelungen war —, sich bei meinem Antreffen die Tür gerade schloss, ich entsprechend aufs Knöpfchen drückte, so tat sich nichts. Kürzer: nix. Und der Zug(führer), dieser womöglich ja blinde Unhold (ich versuche, mich gemäßigt auszudrücken!), ließ mich tatsächlich einfach an Gleis 4 stehen und setzte seinen Zug in Bewegung. Nicht ungefährlich, da ich ja quasi noch meine Finger am Knöpfchen hatte. Und wenn ich nicht zu überrascht gewesen wäre, ob dieser Unverschämtheit dieses Unholds, ich hätte zu gerne mehrfach gegen den Zug gehämmert, gegen den fahrenden. Was dies auch immer mir oder dem Zug oder dem Führer gebracht hätte. 4,40 Euro umsonst bezahlt. Drecksbahn. Bereits gesagt: ich drücke mich äußerst gemäßigt aus.

Das End‘ dieser G’schicht — jetzt um 20:04 am Sonntagabend: ich kam nur bis nach Herrenberg und musste von dort die restlichen knapp 20 km ungeplanterweise erneut radelnderweise auf mich nehmen. Gesamtkilometer inklusive meiner Hin-e-Radfahrt: 61. Und einem nun platten Akku. Nicht nur, aber auch.

Falls dies j…

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