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So, 11.
Jan 2015

Icon FacebookWinterlaufserie Rheinzabern 2014/2015: 15 km

Ergebnisse als Excel-Datei mit Vergleich zu 2014!

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Falsch: Jim Knopf und die Wilde 13.
Richtig: Tim Weber und der Schnelle m30-er.

… so die ursprüngliche und v.a. total originelle Idee für diesen Anfang dieses kurz&bündigen „Lauf-und-drumherum-Berichts“ zum 15-er von Rheinzabern. Womit sich das kurz&bündig bereits mit diesem Anfang zerschlagen hat.

Doch was ich damit, mit diesem Anfang, aussagen wollte: Tim, die Rakete! Im vorigen Jahr noch eineinhalb Minuten langsamer, nun eineinhalb Minuten schneller — in 51:47 Minuten! Als Pace: 3:27 min pro km! Auf 10 Kilometer umgerechnet: 34:31 min! Damit konnte er sich noch vor solch illustren Namen solch bekannter Persönlichkeiten wie beispielsweise Lucas Bittigkoffer (Vorsprung: 12 Sekunden — nicht viel, aber auch nicht zu wenig) oder Marco Holzwarth (54 Sekunden) platzieren. Und wie meinte deshalb sein Straßennachbar, Daniel Kirchenbauer, der selbst auch nur knappe 3 Minuten langsamer und als 25. immer noch schneller war als alle 896 Nacheingelaufenen? Würde man den Trainingsaufwand von Tim in Relation zB zu dessen nur 8 (!) Vorausläufern betrachten — Tim wurde unglaublicher 9. unter allen 921 Teilnehmern, darunter 730 männlichen Laufgenossen! —, ist seine Laufleistung, ach was, Rennleistung, ach was, Raketenleistung, umso höher einzustufen!

Startnummer, Name, Verein oder Altersklasse:

Kleiner Wermutstropfen: seit diesem Jahr ist Tim als m30-er unterwegs. Und ausgerechnet ein Altersklassengenosse durfte sich als Allerschnellster des Tages aufs alleroberste Treppchen stellen! Und stahl Tim somit die große Show, die ich aber hier wenigstens in schriftlicher Form auszugleichen und zu würdigen versuche…

Doch dieser schnellste Läufer des 15-ers war in früheren Jahren sogar noch schneller unterwegs: 29 Minuten über 10 km! So einer kann ja fast nur ein Kenianer sein?! Nee, knapp daneben. Denn läppische 5000 km Luftlinie trennen Kenia und Afghanistan voneinander (hat mich schon immer mal interessiert!). Nach hingegen nun 15 km in nur 46:30 min war Abebe Biruk (MTG Mannheim) am Ziel seiner Träume angekommen. Zehn Sekunden vor einem gewissen Frederik Unewisse (LG Region Karlsruhe). Beim 10-er vor 4 Wochen sah es noch anders herum aus. Und knapper: Frederik 2 Sekunden vor Abebe. In 30:29 min! Unglaublich, solche Raketen wie Abebe, Frederik, Tim und wie sie alle heißen mögen! Man muss sie einfach mögen!

2015-01-11_rheinzabern_15km_wimmelbild

Darunter auch den 3.-platzierten finnischen Kinderarzt Jukka Kero nicht zu vergessen, hier mit seinem 3. (?) Kind. Ehemaliger Gesamtsieger von Rheinzabern, nun ungeschickterweise in meiner Altersklasse startend. Über 4 Minuten schneller gegenüber dem 2. m40-er! Möchte gar nicht wissen, wie viele Stunden Vorsprung er in der Dusche hatte, bevor sich endlich der 8.-schnellste dieser ehrenvollen Altersklasse seinen Schweiß abduschen konnte (sofern man dies, dieses Duschen, über die berüchtigten Rheinzaberner Männerduschen überhaupt behaupten kann — ist halt nur was für harte Jungs!).

Doch selbst wenn ich ‘ne Minute schneller gewesen wäre und somit mit meiner Vorjahreszeit ins Ziel und darüber hinaus unter die Dusche hätte laufen können — oh, sieh an, dann hätte ich sogar in diesem Jahr gerade so noch aufs Treppchen gedurft. Als 3. auf die unterste Stufe statt als 6. auf kein Treppchen. Doch nicht nur der Wind hatte wohl irgendwas (auch immer) gegen eine solche Zeit und eine solche Platzierung.

Dieses zusammengeschriebene Himmlischkind war auch der Grund, wieso ich entgegen meiner derzeitigen Coolness doch noch auf die Mahnung eines Mitumziehers (Wortbedeutung: beim Umziehen vor dem Start in der Halle) gehört hatte. Nämlich dieses Kind nicht zu unterschätzen. Ausnahmsweise vernünftigerweise auf ihn gehört. Denn der Wind trieb sein eisiges Spielchen mit uns. Ich war also doch froh, auf den gesamten 15 Kilometern neben Laufshirt und Lauf(unter)hemd zusätzlich mit einem Langarmhemd gewappnet gewesen zu sein. Die Kurzhosigkeit hingegen war kein Problem. Auch nicht bei den Gegenwinden. Dabei kam mir  tatsächlich in den wenigen windstillen Momenten — zumindest wenn diese  in Kombination mit den ebenso wenigen sonnenlosen Momenten dieses Laufs bei Temperaturen irgendwo zwischen 3 und 5°, jeweils „+“, ihren großen Auftritt hatten — wenige Mal die Idee, mich vielleicht doch von meinem Langarmteil zu trennen. Laufenderweise! Dann hätte ich mich jedoch zuerst des Lauftrikots entledigen müssen, um an das Langarmleibchen zu gelangen, ohne dabei das Lauftrikot mitsamt der Startnummer verlieren zu dürfen. Doch zum Glück waren diese windarm-sonnigen Momente zu kurz für weitergehende Gedankenirrläufe, so dass es nicht zu einer solchen Slapsticknummer kommen konnte und der nächste Absatz endlich seinen Anfang finden darf:

Eine besonders schnelle Nummer war die weibliche Nummer 2. 1. Frau! Sogar eine Frau Dr. Tinka Uphoff (Spiridon Frankfurt). Sie hatte bereits auf die Schnelle, in 36:08 Minuten, den 10-er gewonnen. Nun also auch diesen 2. Lauf. In nicht weniger langsamen 56:33 Sekunden. Ergibt eine Pace von 3:46! Dies wiederum würde einer 10-er Zeit von 37:42 entsprechen! Ihre Deutsche 10-er Straßenlaufmeisterschaftszeit im Vorjahr: 35:24!

Was ich wiederum mit diesen total komplexen Berechnungen und v.a. den noch ungemein komplexeren Googeleiern sagen will? Ich kannte bisher nur sog. Tinas. Wenn auch nicht persönlich. Tinka bis dato allerdings ebenfalls nicht. Denn u/nterwegs, beim vielleicht 1., maximal 2., also sagen wir mal beim groben 1,5-ten Kilometer vor dem Ziel, blieb einfach keine Zeit. Denn was ich darüber hinaus sagen, zumindest schreiben will: zu diesem Zeitpunkt, kurz nach der Wende (der letzten in diesem Lauf ohne Mauerfall!), sah ich plötzlich eben jene Tina mit k vor mir. Zeitweise sogar neben mir, ehe ich im Ziel nur ‘ne knappe halbe Minute früher dran war. Vermutlich waren mir diese total entscheidend-bescheidenen Sekunden nur deswegen geglückt, da ihr letztendlicher Vorsprung, der im Ziel, knappe 2,5 Minuten betragen sollte — vor der zweitschnellsten Frau! Da darf man/Frau sich getrost bereits 1,5 km vor dem Ziel auf eine heiße, da erste Dusche freuen! Also etwas Tempo herausnehmen und so manch einem sog. „Mann“ den Vortritt/-lauf lassen. Denn siehe Stichwort Duschen. Genaueres Stichwort: Männerduschen. Doch habe ich gerade tatsächlich „Duschen“ geschrieben? Leicht übertrieben…

Doch um zurück zum Anfang zu gelangen — um  somit gleichzeitig & endlich (für alle Beteiligten) in Richtung The End dieses be-/entscheidenden Berichtles zu gelangen: Stichwort „Cool-Runners SV Oberkollbach“. Denn der erstgenannte Jim, äh, Tim, lief erstmals im Trikot der Oberkollbacher Cool-Runners. Wenn auch nicht ganz direkt in diesem Trikot. Trotzdem ganz offiziell mit dieser Vereinszugehörigkeit.

Zweiter Name von oben: Daniel (Bild). Er hingegen, Tims Straßennachbarjunge, hatte bereits einmal im coolen Trikot der Runners für Aufsehen gesorgt: 4. Platz beim Forchheimer Silvesterlauf! Nur um winzige 15 Sekunden geschlagen von einem ihm damals bereits bekannten Benedikt Rieker (Post Südstadt Karlsruhe | Bild). Gleiche Altersklasse und fast gleich sauschnell. Nun, beim 15-er, kreuzten sich erneut ihre Wege. Daniels Aufholjagd war sogar von Erfolg gekrönt! Unterwegs noch hinter Benedikt, war er ganz am Ende vor ihm. Und keine Sekunde zu früh/langsam. 54:39 vs. 54:40! Bleibt somit beim abschließenden 20-er die wirklich entscheidende Frage offen, ob Daniel den nur 10-sekündigen Vorsprung seines ewigen Kontrahenten aufholen kann.

Da möchte ich lieber nicht in deren beiden Häute stecken oder auch nur einer. Könnte mir also beim 20-er in 4 Wochen massenhaft Zeit lassen, zumindest hinblicklich der Gesamtplatzierung in der Laufserie. Denn beim 10-er war ich ja irgendwann unter „ferner liefen“ ins Ziel geloffen. Doch lieber irgendwann ankommen als gar nicht erst starten zu können! Mir hatte nämlich im Vorjahr der 3. Lauf gerade noch gefehlt. Ich wäre damals, vor 11 Monaten, sogar beinahe auf der Strecke geblieben. Nur halt blöderweise nicht auf der des 20-igers.

Hoffn mer mal, sagte schon der Franz — und ich weiter: dass die Strecke in 4 Wochen einen geringfügig anderen Verlauf nimmt. Möglichst laufenderweise.

Mehr ist dem wohl nicht hinzuzufügen. Endlich, oder?

 

Hmm, wenn ich so über den letzten Satz nachsinniere, fällt mir ein, dass mir gar nicht aufgefallen war, wie fast schon unmenschlich früh dieser Tag begonnen hatte, zumindest für Nachtmenschen, wie ich trotzdem, aber ausnahmsweise pünktlich auf der Sitzheizung zu sitzen kam, und … nun erst mal ’ne Gute Nacht! Bis es wieder heißt: „Oh nein, auch das noch!“…

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