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Mo, 06.
Jan 2014

7. Grafenauer Dreikönigslauf

Homepage, Ergebnisse, Fotos, Siegerehrungsbilder, laufticker.de, laeuferherzen.comluciuslaeuft.wordpress.com (runnersworld.de)

06_grafenau_dreikoenigslauf_2014-01-07Eine schöne Zeit war das heute Vormittag — Montag, 6.1., beim Grafenauer Dreikönigslauf. Wenn nur nicht das Aufstehen am noch früheren Vormittag zur rechten Zeit gewesen wäre. Trotzdem schaffte ich es, meine Vorjahreszeiten zu wiederholen: Abfahrt Dreiviertel 10, Ankunft Viertel 11 = Dreiviertelstunde Zeit vor Ort in Grafenau. Im Prinzip perfekt. Zumal ich diesmal sogar keine meiner beiden ausgedruckten GoogleMaps vor Augen halten musste. Ob ich im nächsten Jahr dann gar nicht erst den Routenplaner aufrufen muss? Doch. Für die Weiterfahrt nach Tübingen. Denn ich musste bei meiner Rundrückreise zuerst Böblingen (oder war’s Sindelfingen? Keinen Plan.) einen Besuch abstatten, ehe ich endlich eines der wenigen Schilder mit Tübinger Kennzeichen fand und mich erst daraufhin irgendwann tatsächlich in der richtigen Spur befand. Autofahren ist einfach nicht mein Sport.

Startnummer, Name, Verein oder Altersklasse:

Zeitsprung. Um 11 vor 11, 11 Minuten vor dem Startschuss, stellte ich mir die Frage, ob ich nun lieber noch einmal das Klohäuschen aufsuchen oder statt dessen versuchen sollte, den Camcorder irgendwo möglichst etwas fernab des Startbereichs zu platzieren. Denn der Soundbeauftragte, den ich direkt nach meiner Ankunft direkt angesteuert hatte, antwortete mir, dass während des Laufs und beim Zieleinlaufen Musik abgespielt werden würde. Doch sobald Youtube auf den Aufnahmen Musiktitel identifiziert — und das kann YT leider nur allzu gut —, könnte ich Pech haben und das Video irgendwann gesperrt werden. So bin ich lieber ins Häuschen gegangen (ohne Camcorder).

Hatte jedoch auch zur Folge, dass mein vorheriges Warmlaufen in Form eines Temperaturschnupperlaufs etwas sehr kurz ausfiel. Mit der weiteren, jedoch positiven Folge, dass ich mich auch Handschuhe und Stirnband entledigte, ich somit in kurz, wenn auch oben doppelt, die folgenden 10 km durchhalten wollte. Bei 3-4° Schömberger Abfahrtstemperatur war ich nämlich noch von „lang“ ausgegangen. Doch „kurz“ war besser so, wie sich herausstellen sollte. Denn den Kilometer 5,5 vorweggenommen: die Sonne strahlte in dieser Waldrandentlanglaufpassage im vollen Glanze als Überraschungsgast! Immerhin von hinten statt als Augengegenlicht.

Und der dritten Folge, dass ich mich erst um 2 vor 11 in die Startschlange einreihen konnte. Zufälligerweise zeitgleich vor Jochen, der bereits vor drei Wochen in Rheinzabern 10 km lang vor mir lief und dies wieder am Sonntag wiederholen wird, beim Rheinzaberner Lauf über 15 km, dort vorne mit dabei statt nur mittendrin sein wird. Darum ließ er es heute etwas langsameren Schrittes angehen, um am Sonntag voll durchzustarten. Trotzdem hatte ich damit gerechnet, dass er im Laufe des Laufs zu sich kommen würde. Nein, wieder zu mir auflaufen würde, nachdem ich ihn zwischen den ersten beiden Kilometern vorsichtig überholt hatte.

08_grafenau_dreikoenigslauf_2014-01-07

Im Vergleich zum Vorjahr waren, glaub ich, die Bodenverhältnisse nahezu identisch zu Diesjahr. Nun allerdings die Luft ein paar wenige Grad wärmer, nicht nur ab km 5,5. Somit würde es interessant sein, ob es von nun an, ab diesem ersten Lauf im schwäbischen m40-er Alter (muss ich doch hoffentlich nicht feiern, oder?), zumindest dem ersten in diesem Jahr, nach dem 10-er von Rheinzabern im Vorjahr, den ich als m40-er bestreiten musste, steil bergab gehen würde. Falls in diesem Fall der Fälle, hoffentlich nur zeitmäßig.

Doch dazu hätte ich meine Zeit wissen müssen. Ich wusste nur noch, dass ich seinerzeit, im Vorjahr, beinahe Seite an Seite mit Katharina Becker ins Ziel laufen konnte mit Streckenrekord — natürlich sie, nicht ich in 39:21 (was ich nun Dank Regina im Nachhinein weiß). Denn in diesem Jahr hat Bastian Franz einen neuen Streckenrekord aufgestellt: 34:13 min (Vorjahr 34:19)!

Und schon diese 39:21 hatte ich als verdammt hart in Erinnerung. Außerdem weiß ich noch, dass ich danach keine sonderliche Lust und noch mehr keine Kraft hatte, „auszulaufen“. Meine Waderln waren der Störfaktor, die nicht mehr gestört werden wollten.

Jou, ich lief also so vor mich hin ohne Sinn. Also ohne, dass mir in den Sinn kam, am Ende könnte zB eine ähnliche Zeit herausspringen wie anno 2013. Zwischen Kilometer 3 und 4, abwärtslaufend, entdeckte ich Armin, der sich sogar noch kürzer vor dem Startpfiff in die Starterschlange hineinschmuggeln musste als ich. Auch Zwillinge genannt — denn sie waren natürlich der Grund, dass er es überhaupt nur bis zu meiner Sichtweite geschafft hatte. Also nicht so schnell gelaufen war, dass ich ihn nicht einmal mehr in der Ferne hätte erblicken können. Dieser nahe Anblick war somit etwas ungewöhnlich. Noch ungewöhnlicher, als ich sogar aufgelaufen war und nun entscheiden musste, ob ich es tatsächlich wagen sollte, einen Überholvorgang anzusetzen. Ich entschied mich fürs Risiko. Doch bergab hab ich wohl so meine Probleme und es dauerte etwas, bis er mir den Gefallen tat, mir den Vortritt zu lassen.

Weiß für dieses Protokoll allerdings nicht mehr, wo dieser Punkt war. Noch vor der Kehre bei km 4,3, ehe es allmählich wieder aufwärts/berghoch ging? Oder kurz vor dem so genannten Drecksbuckel kurz nach km 5? 400 m nur berghoch. Doch auf diesen Metern gelang es mir sogar, an 1-2 Läufern und vielleicht gar an einem 3. vorbeizuziehen — doch immer mit der Furcht im Nacken, dass mir dieser Anstieg zum Verhängnis werden könnte. Ich also auf den Folgekilometern dieser Anstrengung Tribut zahlen müsste und ich nach und nach wieder eingesammelt werden würde. Auch bei km 6 musste ich mir die Frage erlauben, ob ich tatsächlich an dem „dortigen“ Läufer vorbeilaufen oder lieber sein Tempo aufnehmen sollte. Doch ich hörte mich seltsamerweise nicht Nein sagen.

Als ich schließlich bei km 7 angelangt war, war ich der Meinung, das Schild hätte mir bereits den 8. Kilometer anzeigen müssen. Doch Pustekuchen. Noch endlos lange 3 statt endlos kurze 2 Kilometer lagen vor mir! Immerhin hatte ich bei Kilometer 9 mehr Erfolg: ich war vom 8. ausgegangen, befand mich also nur noch 1 km vom Ziel entfernt — wurde ja auch Zeit. Somit Zeit, mir eine weitere Antwort auf eine weitere Frage zu geben. Ob ich nämlich das Pärchen vor mir — nicht erst auf diesem letzten Kilometer stetig in Sicht-, jedoch nie in Reichweite — doch noch irgendwie zumindest entzweien könnte. Aber wie sich irgendwann herausstellen sollte, entpuppte sich der Führungsläufer als niemand geringeres als Benjamin Schmid (noch so eine Frage: wie hätte ich das doppelte „als“ vermeiden können?). Doch seltsam, was hatte er in meiner Sichtweite zu suchen? Äußerst ungewöhnlich. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde mir das ganze etwas suspekt… Ob er ähnlich wie Jochen seine Kräfte für größere Aufgaben schonte? Wirklich ein seltsamer Lauf.

Doch auch vor der allerletzten Kehre, als es wieder auf den geteerten Weg zurück ging und nur noch ganz wenige Hundert Meter zu sprinten war, war der Vorsprung nicht so gering, als dass ich mir so richtig Hoffnung machen konnte, beispielsweise in ihre Mitte zu springen. Und, oh großes Selbstlob und auf die Schulterklopf (yeah, dass ich das noch erleben darf!), 99 m vor dem letzten hatte ich tatsächlich noch — mittlerweile weiß ich es — den starken Herrenberger Vorsicht Elch! — Läufer Florian (m35) überholen können. Benjamin hingegen war mir natürlich ‘ne Nummer zu groß. Sein Schlussspurt — spätestens, als er mein wohl unüberhörbares Keuchen nicht mehr überhören konnte — verwies mich auf den verflixten 7. Platz (seine Zeit 37:07, Vorjahr 37:35). Immerhin…

Die Lücke zum Fünftplatzierten Wolfgang Gauß (m45!) war da schon viel größer. Er hatte auf uns einen Vorsprung von 44 Sekunden: 36:23 (Vorjahr 36:41)! Ach, als die Sonne bei dem 5,5. Kilometer herausgerückt war, musste ich Oliver Kunz fragen (lesen!), ob er denn als Zugläufer unterwegs sei — woraufhin ich mir wiederum die Frage stellte, ob es denn nicht Tempoläufer hätte heißen müssen (Zugläufer erinnert doch irgendwie an Karlsruhe…). Seine überraschende Antwort: eigentlich Nein. Hmm, dabei sah es für mich zuvor so aus, als ob er einem Läufer Geleitschutz geben würde. — Wirklich ein seltsamer Lauf. Denn auch Oliver ist im Normalfall seiner Kräfte eine Nummer für sich und mir mehr als nur eine Nummer zu groß. Das Ziel erreichte er in 38:02 min (Vorjahr 38:08).

Nun gut. Ich musste mich also im Ziel mit meiner Zielzeit abfinden. Oder besser noch, wie Hannahs Papa später zu mir meinte, einfach nur genießen. — Puh, leichter gesagt als …

Zuvor, nach dem Zieleinlauf, dachte ich nun, auch Angesicht zu Angesicht der Sonnenstrahlen, ich könne im Gegensatz zum Vorjahr, als meine Beine „trotz der damaligen Zeit“ nicht mehr so richtig vorwärts kommen wollten, noch ein bisschen länger auslaufen, vielleicht ja die 5-er Runde. Doch die Siegerehrung, die ich nicht verpassen wollte (denn wer weiß [ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht], vielleicht würde es ja zu einem Platz auf dem Treppchen reichen), war bereits eine halbe Stunde später angedacht, für 12.30 Uhr. Somit machte ich nach einem Kilometer wieder kehrt, um wiederum die Dusche davor nicht verpassen zu müssen.

07_grafenau_dreikoenigslauf_2014-01-07Als ich tatsächlich auf das große Treppchen durfte (bestehend aus nur 1 Stufe — die Altersklassensieger wurden immer zusammen auf diese Stufe gestellt), hatte ich mich schon auf mein Nachmittagsessen gefreut: eine Neujahrsbrezel! Doch noch nüchtern musste ich zur Kenntnis nehmen, dass ich ein Erdinger Weizenbierglas mit Inhalt in Händen hielt. Die Dame rechts neben mir, die Gesamtzweite und w40-Siegerin Nicole Benning — für die der Lauf wohl 90 km zu kurz war —, durfte hingegen eine riesige Niveadose in Händen halten, wenn auch noch unbekannten Inhalts (Creme?). Doch weil ich so aufs Essen fixiert war, bekam ich tatsächlich das Erdinger Bier gegen eine der Riesenbrezeln umgetauscht! …so dass nun leider irgendein Drittplatzierter — für die AK-Dritten waren nämlich die Brezeln reserviert (verdammt, ich hätte mich unterwegs gar nicht beeilen müssen!) —irgendwas anderes in seinen Nachmittagskaffee eintunken musste. Immerhin, die erwartete enttäuschte Reaktion seitens der Oberkollbacher Cool-Runners ob meiner spontanen Brot-statt-Bier-Umtausch-Aktion blieb aus. Im Gegenteil! Die Brezel fand abreißenden und daraufhin beißenden Absatz!

04_grafenau_dreikoenigslauf_2014-01-07

Doch damit auch dieses Berichtchen endlich sein Happy End findet, so sei nur noch erwähnt [oweia, im Nachhinein muss ich erkennen, dass nun noch eine halbe Seite folgt…], dass mich der angedachte ausnahmsweise etwas längere Auslauf, den ich ja auf 2 km verkürzen musste, nicht in Ruhe ließ. So habe ich tatsächlich mehr oder minder spontan den letzten Parkplatz auf dem rappelvollen Parkplatz beim Kloster Bebenhausen besetzt, mich wieder umgezogen — diesmal in lang statt in das verschwitzte Kurze, wobei es mir nach 200 m doch bereits wieder zu warm war und ich meine Sachen ablegte in der Hoffnung, dass ich mich ihrer auf meinem Rückweg erinnern würde (ausnahmsweise mit Erfolg!) — und hab diese „fehlenden“ Kilometer tatsächlich nachgeholt. Hatte allerdings nicht bedacht, dass der Single Trail — Abschnitt, den ich auf meinem „Hinweg“ durchlaufen wollte (zurück auf einem Teilabschnitt der Nikolauslaufstrecke), durchaus etwas matschig sein könnte. Immerhin: ich wankte, aber fiel nicht…

Doch das eigentliche Glückliche Ende sollte erst noch folgen. Als ich endlich in Tübingen zurück war und schon wieder geduscht hatte, lud ich mich tatsächlich und erneut ausnahmsweise zum Essen ein! Sogar zu einre Warmmahlzeit! Wirklich sehr großzügig, mein herzallerliebster Sebastian!

Doch wieso musstest Du Dich in der Alten Kunst so lange gedulden, bis sich endlich ein Ober Deiner erbarmte (noch eine Minute länger, und ich — um wieder zur halben Portion, äh, zur 1. Person zurückzukommen — wäre in der 10. Minute wieder rausmarschiert). Und so groß wiederum dürfte die Kunst auch nicht sein, die bestellte Margarita mit Hawaii zu belegen, als dass ich grob gefühlte 25 Minuten auf diese Ananaspizza warten musste? Denn die Gäste nach mir bekamen zB ihren Riesengarnelensalat blitzschnell serviert. — Nun ja, wer‘s mag. Dann doch lieber länger auf eine Pizza warten. Nur schade, dass an Ananas gespart wurde und die Pizza um die Ananasbrocken herum etwas trocken ausfiel.

Würde mich nur noch interessieren, ob eine echte Pizza Hawaii, also mit Schinken verziert, ebenso 6,60 Euro gekostet hätte wie meine nachgebaute Version ohne Schinkenauflage. Denn die abschließende Rechnung wies eine „Pizze Hawaii“ auf.

Und weitere Frage, die wahrscheinlich nur ich mir stellen kann: das große Apfelschorle ist mit 3,60 mehr als halb so teuer wie die Pizza? Seltsame Relation. Seltsame Gedankengänge. Nicht nur während des Laufs. Puh.

Doch um auf neue Gedanken zu gelangen, lud ich mich danach sogar gleich ein zweites Mal ein! Diesmal zu einem Warmgetränk. Na klar, ist ja schließlich auch ein Feiertag! Nämlich in das Vegi (mit einem lustigen Tresenchef, der hoffentlich auch zu anderen Personen anderen Geschlechts so nett ist wie sogar zu mir…) zu einer LM — was auch immer dieses magische Kürzel bedeuten mag 🙂

So, nun liegt eine Stunde vor mir, zumindest vor Mitternacht — Zeit, um diese schöne Zeit mit einem dicken, fetten Punkt abzuschließen •

Endlich!

 

Zugabe:

  • Da ich Dank dieses Tipps endlich wieder weniger umständlich die Laufdaten übertragen kann, mal zurückgeschaut: am Sonntag 6,2 km gelaufen, am Samstag 10,7 km, Donnerstag und Freitag keine Zeit, da verreist, am Mittwoch verreist, trotzdem 10,2 km gelaufen, am 31. den 11,1-er in Bietigheim (puh, [m]ein kleiner Bericht steht ja noch aus) und 7,3 km bei meinem ganz persönlichen Neujahrslauf, nämlich in der Nacht ins Neue Jahr hinein, und am Montag 7,2 km — so sah die „Trainingswoche“ vor dem heutigen Tag aus. Ganz ohne Plan, wie man unschwer herauslesen kann. Oder hätte ein Plan geholfen? Zum Beispiel gegen den nächsten Punkt?
  • Bereits gestern, am Sonntag, vielleicht auch schon früher, auf jeden Fall aber heute in der Frühe, beim Aufstehen, spürte ich ein durchgehendes Ziehen im linken „hinteren“ Oberschenkel. Mir war deshalb nicht sonderlich guter Dinge zumute, für Grafenau. Doch spätestens vor Ort musste ich wohl Dank des sich automatisch einstellenden Lauffiebers nicht mehr daran denken, auch nicht während den 10 Kilometern. Nun hingegen, seit Stunden dies hier tippend ;-), spüre ich dieses Ziehen noch stärker, beim Gehen zwischen dem Sitzen. Es sei denn, ich bringe meinen Daumen in dieses seltsame Spiel und drücke während des Gehens am „Epizentrum“ gegen dieses seltsame Ziehen — daraufhin geht es sich wieder annähernd normal. Die Befürchtung, ein Muskel (sofern vorhanden) würde mir dieses leicht schmerzhafte Problem bereiten, hat sich wohl in einen Nerv umgewandelt oder war schon immer nervig gewesen. Hmm, was dies wohl zu bedeuten hat? Auf jeden Fall: Nerven bewahren!
  • 01_grafenau_dreikoenigslauf_2014-01-07Hmm, weil ich nun doch noch diese paar Bilder eingestellt habe und somit wieder an Andrej Heilig erinnert werde, von dessen Schicksal ich erst vorgestern zufällig im Web erfahren habe: falls nicht bereits heute in Grafenau gespendet, dann https://andrej-heilig.spendet.org/! Und auf Facebook weiterlesen. — Darum musste ich erst einmal der Bank meines Vertrauens einen Besuch abstatten, ehe ich mir die Pizza leisten konnte…
  • Vor ein paar wenigen Monaten fiel mir auf unserem Sportfest beim Pommesessen deswegen ein Mädchen auf, nicht weil es Pommes aß (sie waren für mich bestimmt! Die einzigen Sportplatzpommes, die ich jemals wieder essen würde!), sondern weil es mir irgendwie bekannt vorkam. Und tatsächlich. Erst Jahrgang 2006. Doch sie lief nun, 2014, nicht zum ersten Mal (denn sonst wäre sie mir ja beim Pommesessen nicht aufgefallen) die 5-er Runde mit einer Selbstverständlichkeit, die entsprechend viele Blicke auf sich zog — hier beim Zieleinlauf mit Papa. Zoome in dieses Bild hinein und schau Dir die Zuschauer an! Dann verstehst Du (ausnahmsweise), was ich hiermit sagen will 🙂
    Sie kam im Mittelfeld (!) der 5-er Läufer an. Sogar inmitten ihrer sechs Jahre älteren Zwillingsbrüder!
    Was das ganze nun mit Fußball zu tun haben soll? Dann schaue Dir hier die F-Jugend des FC 08 Birkenfeld an…
    Ob sie irgendwann mal in Alinas Spuren laufen wird?
  • Ach, und überhaupt, wo war eigentlich die Radaxer Radlaufgenossenschaft? Vor dem Start lief ich zufälligerweise nur Gregor über den Weg. Ungewöhnlich, ihn ohne Markus anzutreffen… Doch er sei da und v.a. — Zitat — „heiß“! Puh, dann musste ich also auf alles gefasst sein. Doch während des Laufs war von ihm keine Spur, Gregor wieder bzw. immer noch alleine. Erst im Ziel traf ich ihn und muss, wie er meinte, nächstes Mal einen ausgeben. K+K hätte ich gerade zur Hand gehabt. Dies wäre also seine Chance gewesen! 😉
    Auf den Aufnahmen auf laufticker.de sind sie hingegen wieder brüderlich vereint…
    Doch um auch diese Relationen gerade zu rücken: Leistungen, die sie sie in früheren und jetzigen Jahren erreicht haben — unerreichbar!
  • Ach, zum letzten! Beim Anblick dieses Vorvorjahresfinisherbildes fiel es mir wieder ein. Im Vorjahr [2013] hatte es am Vortag noch gnadenlos geregnet und gestürmt. Doch die Bedingungen vor Ort, auf den Grafenauer Wald- und Feldwegen, waren gut, auch wenn es vielleicht ein paar Pfützen zu umkurven galt. Katharina gelang dies ja von allen Frauen am Besten. Streckenrekord 2013 in 39:21! Knapp dahinter: ich. — Ist also wirklich sonderbar, diese meine schöne Zeit im Diesjahr. 

Fotogalerie mit 11 Aufnahmen

Galeriebild

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Antwort #1 #1GünterFr, 10.01.2014:

Welch ein Genie! Mit deinem Talent hätte ich früher richtig gute Zeiten erzielt (Sub 2:10 z. B.).

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