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So, 15.
Dez 2013

Icon FacebookWarmduschen in Rheinzabern nach 9,9965 Kilometern?

tv-rheinzabern.de: Bericht, Facebook, Ergebnisse: PDFs / Tabelle | famvielmeier.de: Bericht, Bilder, Bildersuche| laufreport.de: Bericht, Cup-Bericht 2012/2013 | laufticker.de: Bericht, Portrait Daniel Hochmuth | Zeitungsbericht | Blogbericht

Mal wieder nix für Warmduscher! Bezweifle, dass dies auch nicht für die Top 100 — Duscher galt. Denn laut Laufreport soll es wenigstens zu Beginn des Massenduschens noch Warmwasserduschen gegeben haben [Korrektur: laut Laufreport nicht nur zu Beginn: „Immerhin sind inzwischen die Duschen nicht mehr kalt“ (doch wie kalt ist nicht mehr kalt?)]. Ich, der ich ein Viertelhundert hinter den Top 100 — Läufern eingelaufen war und mich somit nicht zu den Top-Duschern zählen lassen konnte, musste mal wieder kalt duschen. Wie 3x im Vorjahr.

Doch nur kalt? Nee, selbst saukalt wäre saumäßig untertrieben! Musste deshalb befürchten, den Duschvorhang, nee, -vorgang, mit Kopfweh abschließen zu müssen. Bei einem solch eiskalten Duschvergnügen nur ohne Vergnügen wäre dies nicht das erste Mal. Und dort, wo es Gerüchten zufolge warm herauskam, also aus bestimmten Brauseköpfen, tröpfelte es nur [„auch wenn kaum Wasser aus den Hähnen kommt“]. Ich sollte also mal wieder zum Friseur laufen. Spätestens vor den nächsten 15 km am 12.1. [Update 28.12.: I did it! Und bin glücklicherweise nicht wiederzuerkennen.]

Startnummer, Name, Verein oder Altersklasse:

Um 8 Uhr mitten in der Nacht durfte ich wieder dankenswerterweise mein Auto nur bis zum wie immer ausgemachten Standort in der übernächsten Ortschaft bewegen, um mich dort zu übergeben — famvielmeier(.de) sei mal wieder herzlichst gedankt! Also in deren Auto. Äh, meinte natürlich meinen Autowechsel. Ein Vorteil dieser Übergabe: Sitzheizung! Na, wenn uns schon die Duschen wieder erwartungsgemäß eine kalte Dusche bereiten sollten, so war wenigstens auf die Sitzheizung Verlass. Fehlte nur noch die Lenkradheizung. Doch ich musste ja nicht einlenken. Abgesehen davon müsste Mann in Rheinzabern übrigens ausnahmsweise 3x eine Frau sein: Warmduschen in der angrenzenden Sporthalle!

2013-12-15_rheinzabern_10km_broschuere_titelseiteSchließlich in Rheinzabern ohne Navi, trotzdem direkt angekommen, von den vielen Parkeinweisern in eine kleine Fahrradparkbucht eingewiesen, drückte uns unser direkter Parknachbar direkt Werbung in die Hände. Dreikönigslauf in Grafenau! Klar, bin hoffentlich wieder dabei: hier! Auch ohne Werbung.

In der bereits gut gefüllten Halle — es muss so gegen 9 Uhr gewesen sein — war die Schlange vor den integrierten Einzel-WCs erwartungsgemäß länger als die Startnummernschlange. Als dies(e) vom Cheforganisator und Chefsprecher Daniel Hochmuth wahrgenommen wurde, machte er uns auf Massen-WCs am gegenüberliegenden Ende der Halle aufmerksam. Von nun an gut zu wissen! Somit konnte ich also tatsächlich noch 9 Minuten vor dem Start eine davon aufsuchen. Natürlich zusätzlich. Danach hatte ich mich nur noch meiner Warmlaufkleidung entledigen müssen — und war froh, sehr wenige Minuten vor dem Start in der nächsten Schlange zum Stehen zu kommen! Also der Start(er)schlange. Mal wieder eine Landung auf dem Punkt.

Dort, im vorderen Bereich der Schlange, hatte ich mich über einen Herrn gewundert, der inmitten dieses Schlangenkopfes ein Seil an dessen Ende hielt. Fragte ihn, den Seilhalter, was dies zu bedeuten hätte. Na klar, die Startlinie in Form eines Startseils! Und erst wenn sich alle Läufer hinter dieser befinden würde, würde der Start freigegeben werden. Also startete man tatsächlich um 10.03 Uhr noch den Versuch, den Schlangenkopf einziehen zu lassen. Doch natürlich ohne Chance. Ein Teil der Starter lief somit weniger als die vermessenen 10.000 Meter. Mir hatten augenscheinlich 3,5 Meter gefehlt. Möchte nicht wissen, wie viele Sekunden ich dadurch zu früh wieder im Ziel war.

Als es trotzdem fast einigermaßen pünktlich, des Bahnübergangs wegen (Karlsruhe lässt fröhlich grüßen!), abging, war für mich die nächste Frage interessant: wie es denn auf den noch fehlenden 9996,5 Metern bei mir laufen würde. Denn in dieser Woche, die zugleich die Woche nach dem Tübinger Nikolauslauf darstellte, hatte ich mit einer v.a. hustenden Erkältung zu kämpfen. Doch solche Hustattacken stellten sich glücklicherweise auf diesen letzten Metern nicht ein. Trotzdem wäre es interessant zu erfahren, wie viele Sekunden mich diese ausgebliebenem Attacken gekostet haben. Umgerechnet 3,5 Meter?

Also lief ich drauf los und wartete ab, was passieren würde. Ob ich irgendwann einbrechen oder mir gar einen abbrechen würde, ob ich am Ende früher hätte schneller laufen können, wie viele Frauen ich überholen müsste oder mich von ihnen überholen lassen durfte oder umgekehrt: „müssen“ und „dürfen“.

Doch es lief wider Erwarten eigentlich ganz gut. Noch besser „naturgemäß“ bei der schnellsten Frau. Denn auf allen Bildern ist Melina Tränkle zumeist mit einem Lächeln zu sehen, bei einer abschließenden persönlichen Bestzeit von lockeren 35:27 min. 15 Sekunden später, in nicht unwesentlich unlockeren 35:42 min, ebenfalls mit einer „PB“, Tanja Grießbaum, die Vorjahres-Beinahe-Cupsiegerin. Meinem Chauffeur sei gedankt ebenfalls natürlich voll im Bilde!

Als letzte Frau hatte ich der 9.-schnellsten Frau, einer wHK-Frau namens Jennifer Durst, den Vorzug lassen dürfen. Hätte sie aber beinahe noch im Auslaufkanal abgefangen. Will heißen, kurz vor der Startnummernerfassung per Barcodescanner, also wenige Meter nach Überschreiten der Ziellinie. Doch obwohl ich sie, total gentlemanlike (auf denglisch: Gentleman-Gefällt-mir), auf den letzten Metern vor der Ziellinie ausnahmsweise rechts überholen ließ (ja, wirklich! Auch wenn‘s mir keine/r glauben will!), sie vornüber gebeugt erst noch zu Atem kommen musste, hat sie dummerweise doch noch gemerkt, dass ich hinter ihrem Rücken zuerst beim Scanman sein wollte. Nun gut, dann wurde ich halt nur 126. unter den 1338 Finishern. Und 13. in meiner neuen (!) Altersklasse.

Ja, da hatte ich doch staunen müssen, als ich sie auf meiner Startnummer sah, meine Altersklasse ab nächstem Jahr! Denn die Winterlaufserie mit ihren beiden noch folgenden „Neujahrsläufen“ wird natürlich komplett dem Neujahr zugeordnet. Somit konnte/durfte/sollte ich mich also schonmal dran gewöhnen, an meine fortan hohen Einlaufnummern für die nächsten 5 Jahre! Interessehalber gezählt und insgesamt 128 m40-er gefunden — neben den 100 m35-ern und den, oh, 196 m45-ern, die mit und oftmals vor mir das Ziel erreicht hatten!

Spaßeshalber weitergezählt: 153 m50-er, 108 m55-er, 52 m60-er — und nochmals in die andere Richtung: 81 m30-er! Nicht uninteressant, oder? Genau so interessant: der schnellste m65-(!)-er, Dietmar Kohn (links von der LSG Karlsruhe), brauchte lediglich 38:39 min! Der schnellste m70-(!!)-er brauchte geringfügige zwei Minuten länger: Eddy in 40:49! Günter, sein Teamkollege vom VfL Ostelsheim, lag zwischendrin in 40:41 min! Da kann man sich vorstellen, welche unglaublichen Zeiten sie bereits in jüngeren Jahren gelaufen sind. Puh, man stelle sich dies mal vor!

Und nun interessiert mich doch mal, wie lange bereits Jochen Nüßle (LT VfL Herrenberg, Bilder) im Ziel Tee aus den Pfandbechern (sehr schöne Sache!) trinken konnte, ehe ich auch meinen dürstenden Körper innerlich aufwärmen konnte: geschlagene 56 Sekunden! Wow! Auch wenn ich ihn vermutlich auch 2014 wieder x-mal sehen werde, bei den diversen Läufen in und rund um Calw, werde ich ihn wohl genauso x-mal immer nur von hinten alias höchstens beim Start und frühestens im Ziel sehen (und speziell in Rheinzabern auf der verflixten Gegengerade, die mir beidseitig immer so unglaublich lange vorkommt)! — Ah, nun auch die Vorjahresergebnisse gefunden. Damals, am 16.12.12, lief er in 36:44 ein, nun in 36:19. Seine 35-er Zeit im nächsten Jahr ist also vorprogrammiert! Wenn ich hingegen im nächsten „linear schneller“ laufen würde, dann, nun ja, wäre ich eine (1!) sagenhafte Sekunde schneller. Mühsam läuft das Eichhörnchen.

Ach, und weil im Laufreport-Archiv zum Vorjahrescup die Gesamtzeiten der Altersklassen-Cup-Sieger aufaddiert sind: Edmund Schlenker, also Eddy, im Vorjahr noch m65, brauchte vor einem Jahr für die 3 Läufe sagenhafte 3:07:12! Außerdem Horst Liebing (LT Altburg, Bilder) dort entdeckt: 3:44:59. Das Besondere an ihm: 2012/2013 noch m75, in dieser Cupserie m80! Seine 10-er Zeit diesmal: 50:39! — Zahlen, die mehr sagen, als 1000 Worte.

Ach, und weil ich gerade seine Vereinszugehörigkeit nachgetragen habe: wieso hat mir eigentlich jeder einschließlich jede verschwiegen, dass auch Martina am Start war? Na, wenigstens kam ich so nicht in die Verlegenheit eines ökologisch total korrekten, nahezu vegetarischen Ü-Eis! Äh, diesen Genitiv (hmm, lang ist’s her) vielleicht eindeutiger mit dem berüchtigten Deppenapostroph eines Ü-Ei’s ausgedrückt… Denn dieses obligatorische Ei hätte mir gerade noch in Form der Verlegenheit gefehlt!

Nachtrag: „in Rheinzabern habe ich Dich echt nicht gesehen, aber Du bist halt viel zu schnell für mich… vermutlich schon geduscht, geföhnt und gestylt bis ich überhaupt ins Ziel gehumpelt bin!“ — Oh, jetzt weiß ich, was ich vergessen hatte — das Styling! Wie immer. Denn es wäre wie immer hoffnungslos gewesen.

Doch nun unterbreche ich diesen kleinen Nachbericht — leider erst genau 2 Wochen nach dem Lauf — zugunsten einer kleinen Gutenachtgeschichte, die ich mir nun reinziehen werde. Eindeutiger und ohne Apostroph: zugunsten eines Betts!

So, wo war ich stehen geblieben, mittlerweile am Tag vor dem bereits erwähnten Grafenauer Dreikönigslauf? Stimmt, zB bei Eddy. Und tatsächlich, Regina, nicht zu glauben, mit 55 Jahren lief er tatsächlich seinen schnellsten Marathon, 1999 in Hamburg, 2:35:18! Nachzulesen in der „Ewigen Kreisbestenliste Calw“ auf der wie immer bestens präparierten Website von Günter Krehl: http://gkrehl.de/statistik.html

Und Günter selbst? 1985, damaliges Alter: 37, damalige Bestzeit: 2:28:08! Ein halbes Jahr später 100 km in 7:33:26! Ohne Worte. Weitere Worte: ebenfalls aus dem Kreis Calw war in Rheinzabern Paulo Sergio (Bilder) am Start: als m50-er in 34:46! Seine Marathonbestzeit vor 20 Jahren: 2:34:06! Alles unvorstellbar für Normalsterbliche.

Ebenso unvorstellbar: das Nach-dem-Lauf-Menü ohne den mittlerweile berühmten Rheinzaberner Nusskuchen mit Schokoummantelung! Doch trotz seiner Berühmtheit hatte ich mal wieder so meine Probleme, mich derart klar auszudrücken, um unmittelbar in dessen Genuss zu bekommen. Also ohne Umschweife an den Nusskuchen zu gelangen. Vielleicht wäre es also geschickt, den verschiedensten Kuchenkreationen ebenfalls Startnummern zu verpassen? Dann käme man schneller in den jeweiligen Genuss, ohne seiner Stimme zusätzlich mit Zeichensprache entsprechend viel Gewicht verleihen zu müssen. Oder so ähnlich. Denn auch die Herren nach mir, die sich meiner gedulden mussten, hatten so ihre Schwierigkeiten, den netten Kuchendamen ihren Lieblingskuchen klarzumachen. Doch dies nur als Kleinigkeit am Rande.

Ebenso am Rande und mittlerweile am Ende dieser kleinen Nachbetrachtung: weil um 15 Uhr oder so, wieder zurück am Ausgangspunkt, beim Fahrzeug- und gleichzeitigem Fahrerwechsel, die Sonne so wunderbar schien (na ja, ist ja schließlich auch ihr Vollzeitjob) — die sich während des Laufs noch etwas zurückgehalten hatte, hinter der der Freiheit, wo die Wolken … —, stellte sich meinen beiden Chauffeuren und mir die Frage, was man mehr oder weniger sportliches, auf jeden Fall sonniges, noch tun könnte, um diesen sonnigen Sonntag gebührend zum Ausklingen zu bringen. Und so kam es, dass ich mich noch aufs Radl schwang — ganz ohne sportliche Ambitionen. Schließlich wird der nächste Rheinzaberner am 12. Januar auch nicht kürzer. Doch hoffentlich die Duschen wärmer!

2013-12-15_rheinzabern_10km_broschuere_camshot

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