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Sa, 27.
Jul 2013

19. Aidlinger Crossfestival

Ergebnisse: 10 km, 5 km | Ausschreibung

Es gibt nicht viele Tage, an denen mich meine GoogleMaps in ausgedruckter Form direkt zu meinem Ziel führen. Doch heute war ein solch heißer Tag. So heiß, dass ich schon wieder vergessen habe, was die Temperaturanzeige meines Sonnenautos (leider kein Solarauto) anzeigte, als ich mich pünktlich eineinviertel Stunden vor dem Start um 17 Uhr auf den Weg machte gen Aidlingen. Irgendwas über 35, also Grad. Immerhin nicht so viel Grad wie Jahre. Aus dem Alter bin ich also bereits drüber hinweg.

Nach knapp über 30 km und ebenso vielen Minuten kam ich somit am unteren Parkplatz des neuen Austragungsortes an — der Highlander-Challenge am Folgetag lässt grüßen (und Viktor wieder vom obersten Siegertreppchen?). Doch anscheinend wird auch im nächsten Jahr wieder dort, auf dem hoch gelegenen „Sportgelände Vogelherdle“, gestartet und gefinished. Gemein, dass nicht auf die oberen Parkplätze hingewiesen worden waren. Und das mag ja ein sog. Läufer am wenigsten: lange laufen.

Oben angekommen, inspizierte ich sogleich den Zielraum. Zusammen mit dem o.k. des Veranstalters — wie immer auf meine eigene Verantwortung — konnte ich den Leihcamcorder direkt im Zieleinlauf positionieren. Doch um es vorweg/vorneweg zu schreiben: als ich irgendwann später wieder dort war, war zwar die Kamera noch dort, jedoch verdreht. Vermutlich ist dies beim Platzieren eines weiteren Tisches in diesem engen Zielbereich passiert. Daraufhin wieder geradegerückt. Doch als ich irgendwann wieder „vorbeischaute“, stand das kleine Ding auf dem kleinen „Tripod“ Kopf. Vermutlich, weil der Tisch wieder abgebaut worden war.

Doch spannender war vor dem Start eher die Frage, wie die neue Streckenführung sein wird. Zwar immer noch 2x 5 km und immer noch als Crosslauf bezeichnet, stellte sich heraus, dass die An- und Abstiege doch extremer waren als zuvor. Insbesondere kurz nach Kilometer 3 ging es zuerst steil runter, auf gesteintem Untergrund (zum Glück nicht glitschig), daraufhin direkt wieder entsprechend steil hoch. Wahlweise auf flachen Stufen, die in diesem Waldweg eingearbeitet waren, oder direkt daneben, ohne Stufen. Ich entschied mich beidesmal für den stufenlosen Aufstieg, so dass ich meinen eigenen Rhythmus laufen konnte. Na ja, bildete ich mir zumindest ein. Auch kurz vor dem Ziel bzw. der zweiten Runde gab es nochmals zwei Aufstiege zu meistern, wenn auch ein kleines bisschen kürzer und weniger steil — doch lang und steil genug, um sich nach der 1. Runde bereits auf die 2. freuen zu können… Und wie!

Immerhin ging es im Unterschied zu den Vorjahresstrecken fast durchgängig durch den Wald. Allerdings nicht immer ganz sonnenfrei. Genauso wenig mindestens der letzte Kilometer — mehr Licht als Schatten. Da hätte man sich doch fast mehr als „nur“ 3 Getränkestationen gewünscht. Wobei die 3. im Zielbereich war. Also kurz vorm Ziel, wo es neben Wasser und einem Rote Bete (?) — Isogetränk die obligatorischen Wassermelonen gab. Zudem Knabberzeugs, in nussiger und fruchtiger Form. Doch den Melonen, also Wasser, wurde mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Ach so, wie es mir unterwegs erging? Na ja, wie gesagt, man (oder auch nur ich) durfte nicht an die 2. Runde denken, um sich nicht gleich ein kühles Plätzchen im schattigen Wald zu wünschen (schöne Wunschvorstellung!). Und v.a. natürlich nicht an den kurzen, aber typischerweise heftigen Berglauf vor 3 Tagen denken. Damit, mit sogar 4 Wettkämpfen innerhalb 10 Tagen, hatte übrigens der „spätere“ Sieger, Thomas Göpfert, überhaupt kein(e) Problem(e), wie er mir beim gemeinsamen „Anstieg“ vom unteren Parkplatz aus erzählte. Um seine Siegerzeit vorwegzunehmen: mit 37:35 hatte er über eine halbe Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten (Simon Dörflinger, Stahl Sport Shop Team), der wiederum fast eine dreiviertel Minute Vorsprung auf den Drittplatzierten hatte (Philipp Glauner, Stahl Sport Shop Team). Somit hatte sich das sport-klos.de-Team in Form von Thomas gegen das Stahl Sport Team durchgesetzt…

Beim Start dachte ich zuerst, es wäre sinnvoll, Jochen Nüßle (LT VfL Herrenberg) vorzulassen und dann hoffentlich nicht aus den Augen. Denn auch in Böblingen am vorherigen Sonntag waren wir beide am Start. Da hatte es mehrere Kilometer gedauert, bis ich irgendwie an ihn herangekommen war und somit zugleich an Katharina Becker — was ich beidesmal nicht für möglich gehalten hatte, nach dem Holger-Nothacker-Gedächtnislauf 4 Tage zuvor (an dem auch Jochen teilgenommen hatte). Nun jedoch ließ er mir, nur wenige Hundert Meter nach dem pünktlichen Startschuss, den Vortritt. Daraufhin hatte ich jederzeit damit gerechnet, dass er wiederum an mir vorbeiziehen würde. Doch ich hatte mich verrechnet.

Bereits nach einem Kilometer oder so, traf ich sogar Katharina an. Angesichts unseres gemeinsamen Zieleinlaufs in Böblingen musste ich mir die Frage gefallen lassen, ob es tatsächlich Sinn macht (und es sich überhaupt gebührt…), sie links zu überholen. Doch ich wagte es. Schließlich wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht so richtig, was noch vor mir und uns liegen würde.

Vor mir entdeckte ich jedoch auf dieser kleinen Welt einen ebenfalls nicht unbekannten Herrenberger Läufer, Thomas Wörner. Er war zusammen mit seinem Bruder Steffen ja ebenfalls in Altbulach am Start und machte „uns allen“ das Laufen heiß… Nun also auch wieder. Als ich irgendwann in der 2. Runde auch an ihn herangekommen war (wovon ich ebenfalls nicht ausgegangen war), wurde es in der Tat eine „heiße Angelegenheit“. Und auch hier wieder hatte ich ständig das Gefühl, dass irgendwann die „Attacke“ kommen würde und er all seine Routine (M40 vs. Noch-M35…) ausspielen und mich einsam im Wald stehen lassen würde. Doch das süße Ende dieser G’schicht endete darin, dass wir sogar noch wenige 100 Meter vor dem Ziel, nach der letzten Steigung, ehe es über eine Pferdekoppel tatsächlich endlich in den Zielkanal ging/lief, einen weiteren Herrenberger, diesmal von „Vorsicht Elch“ — übrigens mit einem zusätzlichen McD-Logo auf dem Elch-Shirt; lässt das erst kürzlich eingeweihte neue Gourmettempel von McD nahe Herrenberg tatsächlich bereits auf diese Weise grüßen und nicht nur per 35 m — Turm?

Auch bei ihm, bei Florian Gall, ging ich angesichts des schön(warm)en Wetters und des Vorprogramms, also den 9,5 km zuvor, nicht davon aus, ihm nicht nur nahe kommen zu können. Doch es kam tatsächlich anders, auch Thomas Wörner hatte ihn noch überholen können. Somit liefen wir drei innerhalb von 18 Sekunden im Ziel ein. Was ich dort noch nicht wusste: Florian ist ebenfalls M35 (und wird es noch etwas länger sein als ich…). Und später wusste ich sogar, dass es mir damit gelungen war, noch unter die Top 10 zu laufen (nun ja, 9.!) und das oberste Siegertreppchen dieser Altersklasse besteigen zu dürfen, wenn es denn eines gegeben hätte.

Der Lohn für diesen Hitzecross nach 40:38? Eine „Trinktasche“. Also ein Hüft- oder Brustumhangsbeutel zum Auffüllen. Hmm, ob man wirklich damit laufen kann? Falls ja, wie lange? Und v.a., mit was drin?

Siegerehrung Aidlingen

Immer schön der Größe nach — und der Schnelligkeit… Die 10 km SiegerInnen von links nach rechts.

Apropos, Laufen. Da der nächste Lauf natürlich immer bestimmt kommt (zumindest hoffentlich), so könnte dieser bereits am nächsten Freitag sein. Ebenfalls 10 km, ebenfalls Cross, wenn auch nur „Cross durch die Stadt“ — namens Wendlingen. Der 8. Wendlinger Zeitungslauf am nächsten Freitagabend.

Ah, nun gibt’s tatsächlich nähere Infos. Nee, doch keine näheren Infos. Immerhin die Möglichkeit zur Anmeldung. Knapp 22 Stunden habe ich noch Zeit.

Ziemlich schwierig, zu diesem Lauf Infos zu bekommen. Immerhin weiß ich noch zumindest im Groben, was mich dort erwarten würde. Ah, nun doch die gut versteckte Ausschreibung gefunden, als PDF: Klick! Kein Wunder wird’s manchmal so spät.

Doch v.a. hoffe ich, im Falle des Falles einer Teilnahme, dass es mir nach dem Lauf ein kleines bisschen besser ergehen würde wie vor 2 Jahren. Mann, war ich froh, als ich damals irgendwann Nachts wieder zu Hause war… Es war dort einfach zu warm, in Wendlingen, für einen flachen 10-er…

Nun hingegen wäre ich bereits froh, wenn ich irgendwann im Bette wäre. Vielleicht jetzt?

Nee, noch nicht. Denn die Ergebnisliste von damals gefunden, also von Wendlingen, am 12. August 2011. Bei damals 270 Teilnehmer hätte ich mit meiner „heutigen“ Zeit den 58. Rang belegt. Na, immerhin…!

Kleines Update am Ende: erst jetzt wird mir bewusst, dass der Bellheimer Sommernachtslauf bereits am 4. August sein wird, also am Tag danach. Darum nix wie weg nach Bellheim!

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