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So, 17.
Feb 2013

11. Sindelfinger Glaspalast Waldlauf am 17.02.2013

http://www.winterlaufserie-bb.de/html/glaspalastlauf.html
Ergebnisse
 | Bericht von Läuferherz Kathi und auf wlv-sport.de

Meine Andacht, nee, angedacht war, spätestens 1,5 h vor dem Startpfiff nix wie weg von hier zu kommen, also gen Sindelfingen zu fahren mit dortigem Anpfiff um 11 Uhr. Tatsächlich hab ich’s geschafft, also mal wieder geschafft, nicht nur erst eine Viertelstunde später hinterm Lenkrad zu sitzen, sondern kurz darauf auch mehr als 5 Minuten vor einer geschlossenen Ampel. Somit musste ich mir eine andere Route einfallen lassen, um vielleicht doch noch einigermaßen rechtzeitig (= alles vor 11 Uhr) in Sindelfingen anzukommen — eine andere Route als die von Google Maps, die ich mir auf 3 Seiten zurechtgedruckt hatte.

Oh, shit, verschrieben. Natürlich keine Ampel, sondern eine Schranke mit einer Ampel, die mir in Bad Liebenzell gemeinerweise auflauerte und partout nicht hoch gehen wollte. Mehr als 5 Minuten stand ich in dem immer länger werdenden Autocorso, also in meinem Corsa im Autokorso (nee, saß!). Keine Ahnung, wieso kein Zug kam. Ein paar Vorder- und Hinterfahrer hatten schon früher die Lust verloren und machten kehrt. Doch ehe bei mir ebenfalls nur die bekanntlich ja zuletzt sterbende Hoffnung übrig bleiben würde, machte ich endlich ebenfalls kehrt und versuchte mein Glück über Hirsau. Und tatsächlich, irgendwie, irgendwo, irgendwann konnte ich wieder meine 3 Google Maps zur Hilfe nehmen — sicher ist sicher. Denn wer sich im Wald verläuft, der verfährt sich auch auf der Straße. Leider auch umgekehrt.

Somit kam ich irgendwann kurz nach halb beim Glaspalast an, hatte also noch eine knappe halbe Stunde für die üblichen Vorbereitungen. Als ich schnurstracks in Richtung einer der Vorbereitungen mich beeilen musste, stoppte mich jedoch Günther — und übergab mir einen braunen Umschlag. Dachte zuerst, darin befände sich eine Korrektur meiner Version der Calwer Strecke, die ich ihm am Vorabend erstellt hatte. Aber nein, darin befand sich eine Urkunde für mich. Was sich wiederum auf der Urkunde befand, weiß ich immer noch nicht. Zumindest ist es die Urkunde, die mir beim Kreistag hätte überreicht werden sollen. Doch Freitags ist Probentag.

Hatte also keine Zeit mehr, reinzuschauen, um so wenigstens den Urkundeninhalt ausfindig zu machen, und brachte diesen braunen Umschlag zu meiner Tasche in Sicherheit (die [Tasche] ich im Raum der Startunterlagenausgabe deponiert hatte; dort, wo am ehesten die wenigsten Langfinger in Versuchung geraten würden, hoffentlich).

Ich setzte daraufhin meine Vorbereitungen fort, konnte mich noch ein kleines bisschen draußen in der Kälte warmlaufen, ehe ich wieder zurück in die Wärme musste, rein in die Halle, wo wie bereits im Vorjahr, der Startschuss und zudem auch irgendwann später die Zielflagge fallen sollte.

Doch kaum waren wir wieder draußen, also nach dem Start, und kaum ging es am Anfang ein bisschen bergauf, da spürte ich sie wieder, meine heiß geliebten Waderln! In der Vorwoche noch heiß gelaufen, beim Versuch, Domenik auf den Waden zu bleiben, anfangs der Woche deshalb noch massiv spürbar, Ende der Woche jedoch scheinbar unmassiv, und nun leider wieder, wenige Hundert Meter und noch weniger Kilometer nach dem Start.

Zu diesem frühen Zeitpunkt überholte mich vorbildlich links ein altbekannter, wenn auch junger Jochen vom LT VfL Herrenberg, der es bisher, bei vielen anderen Läufen, in denen wir uns über den Weg liefen, meistens geschafft hatte, vor mir am Start zu sein. Doch diesmal war er mit seinen Vorbereitungen ausnahmsweise später dran (oder wurde auch er durch einen braunen Umschlag aufgehalten?) und musste somit das Feld von hinten aufrollen. Weil er dabei doch nicht so schnell vorwärtskam, wie es seine momentane Form erlauben würde (er war ebenfalls in Rheinzabern dabei und weil er 3x schneller war — siehe Ergebnisse und suche nach Nüssle mit ß —, müsste er noch dickere Waden haben als ich), konnte ich sogar ein paar Kilometer in seiner unmittelbaren Sichtweite bleiben (genauer: in „meiner“ Sichtweite, denn er lief tapfer voraus und ich nicht minder tapfer hinterher). Doch irgendwann, war es vielleicht irgendwo bei Kilometer 6?, konnte er sich über seine Waden hinweg- und vom Verfolgerfeld absetzen — und ward nicht mehr gesehen.

Dennoch konnte ich trotz meiner spürbaren Waden auf dem nicht sonderlich wadenfreundlichen Untergrund — seltenst, mal eine trockene Spur zu erwischen auf dem zumeist matschig-vereisten Untergrund — mein Tempo zumindest halten und ungeachtet meiner weit(er)hin spürbaren Waden sogar, wie sich später herausstellen sollte, die erste Frau überflügeln (trotz ohne Red Bull!). Auf dem letzten Kilometer, der letztlich halb um die Halle herum und zurück in die selbige geführt hatte, konnte ich sogar mein Tempo etwas verschärfen. Nein, „leider“. Denn danach, nach Brutto 39:32 (für die Urkunde) und Netto 39:08 min — erheblich schneller als geschätzt — taten sie mir doch wirklich leid und vor allem weh, sie, meine armen Waderln.

Als ich mich später auf dem Heimweg machte, traf ich beim Ausgang Armin an in gedehnter Form. Er dehnte sich also gerade. Zu diesem späten Zeitpunkt drängte sich natürlich die Frage in mir auf, wie lange er denn diesmal ausgelaufen sei — und gab sie an ihn weiter. Tatsächlich, zum Auslaufen nochmals die volle Distanz (!) + 7 km (!) zum Einlaufen. Macht zusammen mit dem eigentlichen 10-er läppische 27 km. Doch die Erklärung folgte auf dem Fuße: Kandel steht in wenigen Wochen vor der Tür und er längst schon mit beiden Beinen drin, in seinen Vorbereitungen für den Bienwald-Marathon am 10. März!

Oha, gerade mal nach Günters Bestenliste geschaut auf der Suche nach Armins italienischer Marathonzeit. Dabei zufälligerweise entdeckt, dass Armin im Jahr 2012 über die HM-Distanz meiner Nase um eine Nasenspitze voraus war — trotz meiner Nase! Oder in m:s: 1:35 war ich langsamer. Doch ob ich jemals schneller sein werde, da ich vermutlich zugleich nicht jünger werde?

Ah, nun in der 2011-er Liste gefunden was ich suchte: Armin „flog“ — anders kann man‘s ja nicht bezeichnen — in ultraschnellen 2:42:55 über die Florenzer Ziellinie des dortigen Marathons. Unglaublich! Oder in anderen Worten: der 10. März 2013 ist ein Datum zum Vormerken!

Als ich ihm von meinen hübschen, wenn auch weniger braungebrannten und somit weniger hübschen Waderln erzählt hatte, empfahl er mir übrigens aufgrund eigener schmerzhafter Erfahrungen, die sich in Wohlbefinden verwandelten, Pro Physio in Neubulach. Hmm, vielleicht sollte ich also mal ab meinen Waderln aufwärts mir so meine eigenen Gedanken machen? Oder übers Alter? … wie Thomas zu mir meinte, der Papa von Laura und Maxi (wow, sogar 10 km, wie ich gerade sehe, zB auf seiner Urkunde!), die beide in Sindelfingen ebenfalls am Start waren.

Noch ‘ne weitere Begebenheit, unmittelbar nach meinem Zieleinlauf. Dort, wo bereits Domenik (Urkunde) seit 1:02 min Brutto bzw. 51 sek Netto (nicht nur) auf mich wartete (sondern auch auf seine Freundin, die ihren ersten 10-ler lief!). Und mich somit mit den freundlichen Worten empfangen konnte, es stünde nun 2:1. Also im Duell 1 gegen 1. Mit anderen Worten: meine Waderln wissen nun, was sie demnächst zu tun haben, im nächsten Duell. Hmm, wie hieß nochmals die Physioanstalt? Da kommt also jede Menge Arbeit auf sie zu — auf meine Waderln…

Nächste Anekdote, diesmal beim kurzen (denn ich wollte die Siegerehrung um 12:30 nicht verpassen) Auslaufen. Da kam mir doch ein Läufer entgegen mit den Worten: wo ist denn das Ziel? Dachte zuerst an einen Scherz. Doch aus Scherz wurde Schmerz. Denn an der Kurve, nach der es rechtsfolgend links um die Halle herum und in sie hinein gegangen wäre, befanden sich weder „aussagekräftige“ Zuschauer, noch Streckenposten! Somit musste ich ihn wieder zurückschicken, damit er in die richtige Spur gelangen würde. — Gleich mal eine entsprechende Mail an den Veranstalter schicken. Am besten jetzt, damit ich’s nicht schon wieder vergesse. — Erledigt!

Die Siegerehrung selbst ist übrigens schnell erzählt. Denn ums kurz zu machen, wurden nur die 5 schnellsten Frauen und Männer auf die Siegertribüne gebeten. Die Altersklassengewinner durften/mussten ihre Preise, ich glaub, am Infostand abholen.

Weniger schnell erzählt hier ganz am Schluss somit die allerletzte Anekdote. Stichwort brauner Umschlag. Denn als ich völlig am Ende mein Hab & Gut, verteilt über eine ganze Zuschauerreihe, auf einen Zuschauersitz vereinen wollte, fiel mir unter meiner Tasche ein brauner Umschlag auf. Da die Startunterlagen jedoch in weißen Umschlägen ausgeliefert worden waren (diese überall achtlos herumlagen), musste ich die Stirn runzeln. Leider wirkte sich dies nicht auf die hoffentlich sich dahinter befindlichen Gedankengänge aus. Nur soweit: zusammen mit einem leeren weißen Umschlag beförderte ich diesen vermeintlich leeren braunen Umschlag kurzerhand in die Altpapier- alias Restmülltonne…

Als ich mich daraufhin bereits auf der Fahrt anstatt zurück in die Heimat, voraus in Richtung meines Arbeitsorts befand, runzelte sich mir wieder die Stirn. Diesmal mit folgendem Erfolg: tatsächlich, mir fiel ein, dass mir Günther ja diese ominöse Urkunde in diesem ominösen braunen Umschlag überreicht hatte. Doch leider fiel mir nicht mehr ein, ob ich vielleicht nicht doch dessen Inhalt zuvor gesichert und mitgenommen hätte, ehe ich sie gedankenlos und mittlerweile natürlich längst spurlos entsorgt hatte. Kurzum: ich muss mal Günther fragen, was denn auf dieser Urkunde steht, also für was sie steht, und ob sich vielleicht gar noch eine Ehrungsnadel darin befand, in diesem Umschlag, der nicht weiß war. Oder noch kürzer: typisch!

Und als allerletztes, ehe ich endlich Schluss mache (eigentlich hätte dieser Bericht höchstens ein Zweizeiler werden sollen, doch Pannenberichte von mir sind seltenst kürzer). Wieder immer noch stirnrunzelnd zurück in meinem Arbeitsort, wollte ich mir die Kanne geben, also eine kleine Kanne voller Kaffee. Hierzu machte ich, Internet sei Dank, das Café Binder ausfindig, wobei nur die gleichnamige Pension (genauer: statt „Café“) im Netz vertreten ist: Pension Binder. Als ich sie erblickte, im Netz der Netze, fiel mir ein, dass mich bereits mal mein Chef (nein, bin nicht mein eigener Chef! Wäre ja noch schlimmer!) auf dieses altehrwürdige Etablissement hingewiesen hatte. Hörte sich also vielversprechend an. Doch als ich es endlich gefunden hatte (denn man [nein, natürlich nur ich] kann sich auch mit 1 Rad auf 2 Rädern verfahren!), musste ich leider nochmals meinen Irrweg abfahren. Denn irgendwie, irgendwo, irgendwann ist mir auf dem Rumpelweg mein Schloss (am Strand?) aus dem Korb  gefallen, also jeweils mit „Fahrrad-“ davor. Und als ich schon nicht mehr daran glaubte, dass ich nach dem Cafébesuch mein Fahrrad wiedersehen würde, weil mangels Schloss (was nicht das erste Rad wäre, das ohne mich davon gefahren wäre), entdeckte ich es doch noch. Tatsächlich. Lag unbeachtet vermutlich exakt an der Stelle, als ich Sack in einer -gasse wenden musste… Und so kam ich doch noch in den Genuss von Kaffee, Kuchen und Rad. Und der Sonntag konnte endlich beginnen!

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