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So, 06.
Jan 2013

6. Grafenauer Dreikönigslauf

Ein paar Bilder vom Danach, also während der Siegerehrung, gibt’s hier: Klick!

Ergebnisse | Homepage | Laufreport von Günter und seine Aufnahmen

Immer ein komisches Gefühl, äußerst früh morgens aufstehen zu wollen (irgendwann bereits kurz vor halb 10 statt wie erhofft kurz nach 9), um wenig später laufen zu müssen. Nee, umgekehrt natürlich. Müssen, um zu wollen. So auch am Sonntag mit Startschuss im 27 km entfernten Grafenau um 11 Uhr. Und, oh Wunder, ich kam bereits um Viertel nach 10 dort an — denn oh Wunder: direkt gefunden! — und hatte trotzdem den besten Parkplatz gefunden, der für einen sogenannten Läufer wie geschaffen war. Nämlich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wiesengrundhalle, nur einen Gehweg von ihr entfernt.

Eine Schlange vor der Startnummernausgabe in der Halle war auch nicht in Sicht und bezahlt hatte ich die Voranmeldungsstartgebühren bereits online — was ich nicht mehr wusste, mir jedoch freundlichst mitgeteilt wurde. Selbst beim Klo hatte ich keinen Griff ins selbige machen müssen, ebenfalls keine Schlange. Darum hatte ich noch genügend Zeit, die Umgebungsluft zu testen. In lang oder kurz? Unten und oben? Ich entschied mich für unten kurz und oben lang. Ein kurzes Schwarzes drunter und mein blaues Langes drüber. 6 regenfreie Temperaturgrade machten es möglich — Quelle: Günters wie immer nett geschriebener und somit höchst lesenswerter LaufReport, deshalb gleich zappen! Doch auch dieser Report geht weiter. Nett, oder?

Genauer: er läuft, also ich, auf zum Start! Problematisch dabei, beim Einstieg in den Lauf, war jedoch die Schlange im Startbereich — da war sie also, die Schlange! Aber auch deren Lücke. Dort, kurz hinter der Ziellinie, konnte ich mich hineinquetschen, hinein in die 406 Teilnehmer große Schlange. Und ebenfalls dort traf ich mal wieder Jochen vom LT VfL Herrenberg an (oh, stimmt, am 20. April der 18. Herrenberger Frühlingslauf!). Wieder und immer wieder. Erstmals beim Sulzer Jägersteinlauf vor 2 (?) Jahren auf der Zielgeraden und zuletzt zB beim Rheinzaberner 10-er. Und beim Tübinger Nikolauf. Und beim Kayher Kirschblütenlauf. Und… Kurzum: immer und überall immer wieder nett.

Und diesmal, nicht wie immer, war es mir gelungen, Dank der Lücke etwas weiter vorne loslegen zu können. Doch es sollte 1-2 km dauern, bis ich noch weiter vorne ein mir ebenfalls nicht unbekanntes Gesicht laufen sah. Genauer natürlich: den Hinterkopf. Hatte sie, die dazu gehörige Person einerseits, trotz dieses frühen Zeitpunkts, noch weiter vorne erwartet und andererseits, als ich auflaufen konnte, nicht erwartet, dass ich Schritt halten könnte — und dies 8-9 km lang. Schließlich hieß der Hinterkopf, also sie, Katharina die Erste (Frau). Da sie wohl erfreut war, eine nicht ganz unbekannte Nase anzutreffen, schlug sie sogleich vor, dass ich doch bitte nicht weglaufen solle. Ich? Einer Frau weglaufen? Scherz.

Und so kam es, dass wir durch Dick & Dünn gingen. Also anfangs hochwärts, dann abfallend, schließlich kurz nach der Goldenen Mitte der gefürchtete, aber ganz und gar nicht dreckige „Drecksbuckel“ — 40 Höhenmeter auf 400 Metern Länge — und bis zum Schluss meist mehr oder weniger abfallend die verdammt lang gezogenen Schlusskilometer.

So bei km 4 oder 5 hatte ein weiterer Läufer seine Laufbegleitung angeboten bzw. dies ließ er sich durch Katharinas Flehen nicht zweimal bitten. Da ich mir keine Wege merken kann, war es auch für mich gut, einen Ortskundigen nun unter uns zu haben, der uns den oben geschilderten Streckenverlauf schilderte. Doch beim Buckel hatte er, wie bereits von ihm befürchteterweise angekündigt, wohl abreißen lassen müssen. Unsere schlanke Laufgemeinschaft verdrittelte sich somit schlagartig oder so ähnlich.

Doch wir blieben nicht lange auf weiter Flur. Zitat Günter in seinem bereits verlinkten LaufReport: „Ein perfekter Einstieg in die M50 für Sergio Paulo mit Klassensieg nach langer Verletzungspause“. Kein geringerer als Sergio machte also nun für uns den Pacemaker, bis ins Ziel! Ich hingegen als waschechter Gentleman haha hinter Katharina. Und so konnten wir uns alle im Ziel darüber freuen, nach 39:21 min +- jeweils 1 Sekunde dieses Ziel erreicht zu haben. Somit unerwartet früh, auch für mich, der ich in Grafenau bisher immer deutliche +40-er Zeiten gelaufen bin, wie gerade meine investigative Recherche („googeln“) ans Nachtlicht förderte: 2009: 43:29, 2010: 40:35, 2012: 43:12. Doch zum einen waren diesmal die Umstände deutlich besser als zuletzt. Und wir hatten ja Katharina in unserer Mitte: neuer Streckenrekord! Mal schauen, wie groß mein Anteil an ihrem Preisgeld sein würde. Um es vorwegzuschreiben: eine große Brezel!

Um ausnahmsweise ehrlich zu sein, hatte ich sogar teilweise das Gefühl gehabt, noch schneller laufen zu können — wenn auch vermutlich nicht so schnell wie Domenik vom SV Oberkollbach, der immer schneller wird und nach 38:48 ins Ziel gerannt war. Und das war auch gut so. Also dass es bei meinem Gefühl blieb. Denn unterwegs, insbesondere irgendwann auf den letzten Kilometern, spürte ich sie wieder, meine Muskeln. Kein schönes Gefühl. Immerhin schön, dass ich welche habe. Somit wäre auch „Kathi“s Rückfrage „Und, merkst du deine Beine heute auch? =)“ beantwortet (mit: nicht erst heute!).

Und somit hatte auch ich nicht mehr unbedingt die Lust, es dem Immer-Dabei-Läufer Armin nachzumachen. Ob er bereits zum Warmlaufen die 5-er Runde gelaufen ist, ist mir nicht überliefert. Jedoch lief er diese Strecke(nlänge) aus, zusammen mit Gunther, der sich in diesem Lauf noch etwas zurückgehalten hatte (41:40). Ich bzw. wir, die Oberkollbacher Truppe, der ich mich beim Auslaufen angeschlossen hatte, hatten hingegen genug und ließen abreißen…

Jochen kam übrigens nur 11 Sekunden nach mir ins Ziel. Anscheinend ließ er meinen oder wohl eher Katharinas Rücken nie aus seinem Blickfeld. Bin mir sicher, wenn er gewollt hätte, wäre er etliche Plätze weiter vor uns gelandet, so schnell, wie er zuletzt bei den genannten Läufen gelaufen ist.

Die Siegerehrung begann um Punkt 13 Uhr. Und auch sonst lief alles pünktlich und komplikationsfrei ab. Auch war noch Kuchen da, mit dem ich mich mitsamt eines Biers, nein, eines milchigen Kaffees (denn wer mag schon Bier mit Milch?), von der Empore mit der dortigen Essensausgabe wieder zurück in die Halle begeben hatte. Doch dort war’s ein kleines bisschen kühl. Hätte also doch oben bleiben sollen. Oder den Kaffee schneller schlürfen. Aber so machte ich unten, auf der Turnbank, Bekanntschaft mit einem unverheirateten Läuferpaar. Wie es halt so ist: zuerst kam Mann ins Gespräch und dann auch noch des Mannes Freundin hinzu. Und nun auch die besagte Brezel ins Spiel. Denn Katharina hatte mir tatsächlich ihre mitsamt dem Preisgeld gewonnene Neujahrsbrezel angedreht! Also natürlich nur die Preisbrezel, nicht das Neujahrsgeld. Selbstverständlich als gewaschener Gentleman versuchte ich, ihr Angebot abzulehnen. Doch keine Chance. Ich musste sie annehmen, die riesige Brezel. Danke, Kathi! Auch fürs Lächeln 🙂

Doch hiermit muss ich auch die ungestellte Frage einfach beichten, was ich denn mit einer solch riesigen Brezel anfangen sollte — außer sie ganz zu essen, was ich jedoch nie ganz geschafft hätte. Also kam mir das befreundete Ehepaar gerade recht und ich durfte einen Großteil der Brezel weiterverschenken. Allerdings wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass auch Freundin als 3. ihrer Altersklasse mit einer Brezel beschenkt werden würde. Und diese wiederum hatten sie mir daraufhin als Gegengeschenk schenken wollen. Doch diesmal hatte ich gewonnen: ich konnte dankend ablehnen. Wäre sonst zu viel auf einmal und des Guten gewesen.

Das war’s dann auch und ich konnte meine Weiter- statt Heimreise antreten. Und hätte ich zufälligerweise erst ein bisschen später Eingang in Tübingens City gefunden gehabt, später als bereits um 15 Uhr, so hätte ich mich selbst doch glatt am zufälligerweise auftauchenden Kino ins Kino eingeladen, um mir schwäbischen Nachhilfeunterricht zu verpassen… Doch so musst Du — ja Du! — Dich weiterhin an mein gewöhnungsbedürftiges sogenanntes Hochdeutsch gewöhnen. Immerhin hier nur in schriftlicher Form…

So Leut, jetzt wär des au gschwätzt! (*)

PS: jetzt, nach 1,5 Stunden (!) ist es leider zu spät zum Korrekturlesen. Doch nie früh genug für ‘nen Mitternachtssnack! Darum entschuldigt nun bitte (meine Fehler). Danke.

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